Offenbar doch kein technischer Defekt

Eigenes Geschäft angezündet? Mann aus Gerlingen in U-Haft

Anfang August hatte es in der Innenstadt von Gerlingen gebrannt. Zunächst hatte die Polizei als Grund einen technischen Defekt vermutet. Nun steht der Ladenbesitzer unter Verdacht.

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Von Autor/in Frederike Hagedorn

In der Innenstadt von Gerlingen (Kreis Ludwigsburg) hat es am 5. August in einem Wohn- und Geschäftsgebäude gebrannt. Anfangs vermutete die Polizei einen technischen Defekt als Auslöser für den Brand. Nun haben weitere Ermittlungen ergeben: Es könnte sich doch um Brandstiftung gehandelt haben. Wie das Polizeipräsidium Ludwigsburg am Donnerstag mitteilte, steht der Besitzer des Geschäfts, in dem es gebrannt hat, unter Tatverdacht.

Amtsgericht Stuttgart erlässt Haftbefehl gegen Ladenbesitzer

Bereits am vergangenen Mittwoch hatte das Amtsgericht Stuttgart einen Haftbefehl gegen den 46-jährigen Besitzer erlassen. Er stehe unter Verdacht der besonders schweren Brandstiftung und Unterschlagung, so die Polizei. Der Mann wurde mittlerweile festgenommen und die Polizei durchsuchte seine Wohnung und Fahrzeuge. Dabei fanden sie nach eigenen Angaben mehrere Gegenstände, die als mögliche Beweismittel sichergestellt und ausgewertet werden. Der 46-Jährige sitzt in Untersuchungshaft.

Polizei: Schaden beläuft sich auf mindestens eine halbe Million Euro

Der Brand hat das Gebäude stark geschädigt. Der Schaden wird auf mindestens 500.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand. Ein Großteil der Bewohnerinnen und Bewohner konnte das Gebäude selbstständig verlassen. Lediglich zwei mussten von Einsatzkräften evakuiert werden.

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