Am Mittwoch kam es zu einem Brand in Malsch im Kreis Karlsruhe. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass die Flammen auf das Nachbarhaus übergreifen. Menschen waren laut Feuerwehr während des Brandes nicht im Haus.
Mehr als 100 Einsatzkräfte bei Großeinsatz in Malsch
Beteiligt waren die Feuerwehren aus Malsch, Ettlingen und Durmersheim sowie die Werkfeuerwehr Mercedes-Benz Rastatt. Mehr als 100 Einsatzkräfte waren nach Informationen des Kreisfeuerwehrverbands Landkreis Karlsruhe bei dem Großeinsatz vor Ort. Im Verlauf des Einsatzes arbeiteten mehr als 20 Atemschutztrupps an der Brandbekämpfung, nach eigenen Angaben unter schwierigen Bedingungen.
Im alten Ortskern von Malsch stünden die Häuser dicht an dicht. Ein Feuerwehrsprecher sagte deshalb, Hauptziel sei gewesen, ein Übergreifen der Flammen auf andere Häuser zu verhindern.
Das Haus selbst ist nicht mehr bewohnbar.
Drei Feuerwehrangehörige bei Brand in Malsch leicht verletzt
Im Verlauf des Feuerwehreinsatzes verletzten sich drei Feuerwehrangehörige leicht. Das teilte der Kreisfeuerwehrverband Landkreis Karlsruhe mit. Neben den Löscharbeiten retteten die Einsatzkräfte auch Tiere aus dem Gefahrenbereich: Zwei Katzen und zwei Vögel konnten aus dem betroffenen Gebäude in Sicherheit gebracht werden. Menschen seien während des Brandes nicht im Haus gewesen.
Polizei mit starken Kräften bei Wohnhausbrand vor Ort
Auch der Malscher Bürgermeister Markus Bechler sei vor Ort gewesen und habe sich ein Bild vom Einsatz gemacht, so die Feuerwehr. Die Polizei war ebenfalls mit starken Kräften im Einsatz. Zeitweise arbeiteten bis zu acht Streifenwagenbesatzungen verschiedener Dienststellen vor Ort.
Wie hoch der Schaden ist und wodurch der Wohnhausbrand in Malsch ausgelöst wurde, ist derzeit noch unklar. Die Feuerwehr geht davon aus, dass der Einsatz mit Brandwachen und dem Löschen von Glutnestern bis in die Nacht andauern könnte.