In den frühen Morgenstunden des 1. August war das Feuer in der Industriehalle ausgebrochen: Auch 10 Tage später ist noch immer unklar warum. Doch sicher ist: Der Schaden ist enorm und deutlich höher als zunächst geschätzt.
Ermittlungen zur Brandursache mit Drohnen
Die betroffene Industriehalle gilt als einsturzgefährdet und darf aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden. Die Ermittlungen zum Brand sind deshalb schwierig. Unter anderem wurde mit Drohnen nach der Brandursache gesucht. Die Polizei rechnet damit, dass sich die Ermittlungen noch mehrere Wochen hinziehen werden.
Millionenschaden bei Geiger Textil
Inzwischen ist jedoch klar, dass der finanzielle Schaden deutlich höher liegt als zunächst geschätzt. Nach aktuellem Stand spricht die Polizei von einem zweistelligen Millionenbetrag.
In der zerstörten Halle standen unter anderem spezielle Reinigungsmaschinen. Zu den Kunden von Geiger Textil zählen Krankenhäuser, Pflegeheime und Betriebe der Pharmaindustrie. Das Unternehmen beschafft, reinigt und liefert für seine Kunden Arbeitskleidung, Bettwäsche, Handtücher und andere Textilien.
Geiger Textil hat eine lange Firmengeschichte. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Bad Säckingen (Kreis Waldshut) und beschäftigt fast 400 Mitarbeitende.
Nach Großbrand halten auslaufende Chemikalien und Schwelbrände Feuerwehr in Atem
Der Großbrand im Industriegebiet hatte die Feuerwehr Bad Säckingen vor große Herausforderungen gestellt. Weil das Löschwasser im Industriegebiet nicht mehr ausreichte, mussten Leitungen zum Rhein gelegt werden.
Bei den Nachlöscharbeiten zeigte sich dann ein weiteres Problem: Aufgrund der großen Hitze war ein Lagerbehälter mit Chemikalien beschädigt worden. Auslaufende Chemikalien mussten abgepumpt werden. Zudem kam es am nächsten Tag zu einem Schwelbrand unter dem Dach der Lagerhalle.