Info-Date am Morgen: Merz und Klingbeil verteidigen Reformpläne zur Krankschreibung ++ Wasserentnahmeverbot in Teilen von BW

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Kritik an den geplanten Änderungen bei Krankschreibungen zurückgewiesen. Dies und weitere Themen des Morgens mit Stefan Eich.

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Von Autor/in Stefan Eich

Merz hat am Abend in der ARD gesagt, die Rückkehr zur Krankschreibung ab dem ersten Krankheitstag helfe, die hohen Krankenstände in Deutschland zu senken. Die Regelung knüpfe an die Zeit vor der Corona-Pandemie an. Unternehmen könnten davon aber abweichen und eigene Vereinbarungen treffen. Die Änderungen sind Teil des umfangreichen Reformpakets, auf das sich Union und SPD geeinigt haben.

Auch Bundesfinanzminister und SPD-Chef Lars Klingbeil hat die Pläne verteidigt. Klingbeil sprach am Abend im ZDF von einem Kompromiss: Gesundheitsministerin Bärbel Bas (SPD) habe schon erklärt, dass die Änderungen so umgesetzt werden müssten, dass niemand krank zur Arbeit gehe. Man werde gute, pragmatische Lösungen finden müssen.

Wasserentnahmeverbot in Teilen von Baden-Württemberg

In fast allen Landkreisen zwischen Neckar, Alb und Nordschwarzwald darf aus Flüssen und Bächen kein Wasser mehr entnommen werden. Die tagelange Hitze hat in der Region zu niedrigen Wasserständen geführt. Das Niedrigwasser würde die Tier- und Pflanzenwelt belasten, sagt etwa das Landratsamt Reutlingen. Die seichten Gewässer würden sich schneller aufheizen - dadurch würden Algen entstehen und der Sauerstoffgehalt im Wasser sinke. Der Kreis Reutlingen folgt mit dem Wasserentnahmeverbot den Kreisen Sigmaringen, Tuttlingen, Calw und Zollernalb nach. Das bedeutet, Privatleute, aber auch Land- und Forstwirte, dürfen bis auf wenige Ausnahmen kein Wasser mehr aus Seen, Bächen und Flüssen schöpfen.

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Stefan Eich
Stefan Eich steht im Gang eines SWR-Gebäudes.
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Michael Paufler