Info-Date am Mittag: Merz zieht Grenzen für Kooperation mit Linkspartei und AfD ++ Baden-Württemberg: Zum Start des Kindergarten-Jahres noch freie Plätze

CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz hat ein gemeinsames Regierungsprogramm mit der Linkspartei oder der AfD nach der Wahl in Sachsen-Anhalt ausgeschlossen. In Baden-Württemberg gibt es zum Start des Kindergarten-Jahres noch in vielen Städten und Gemeinden freie Plätze. Dies und weitere Themen des Mittags mit Moritz Braun.

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Von Autor/in Moritz Braun

Für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist es ein relativ später Start in den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern: Schon am Sonntag wird in Magdeburg, und am 20.9. in Schwerin jeweils ein neuer Landtag gewählt. Die aktuellen Auftritte des Kanzlers sind nicht frei von besonderen Erlebnissen: Im Ostseebad Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern wurde Merz ausgepfiffen und beschimpft, es gab Rücktrittsrufe. Andere Anwesende appellierten an den Anstand der lautstarken Merz-Gegner. In Quedlinburg in Sachsen-Anhalt warnte Merz bei einem Auftritt mit dem CDU-Spitzenkandidaten Sven Schulze vor den Folgen einer möglichen AfD-Regierung für die wirtschaftliche Entwicklung. Sachsen-Anhalt dürfe kein Experimentierfeld für Wutbürger werden, sagte Merz. Ein gemeinsames Regierungsprogramm mit der AfD oder der Linkspartei im neuen Magdeburger Landtag schloss Merz aus. Dies sagte er in Zeitungsinterviews mit der Mitteldeutschen Zeitung und der Magdeburger Volksstimme.

Baden-Württemberg: Zum Start des Kindergarten-Jahres noch freie Plätze

Heute startet in Baden-Württemberg das neue Kindergartenjahr. Lange Zeit hatten Eltern Mühe, einen Platz in einer Kita, Krippe oder bei einer Tagesmutter zu bekommen. Jetzt gibt es etwa in der Region Heilbronn-Franken noch freie Plätze. Nach Jahren der Überbelegung sieht es zum Beispiel in Bad Mergentheim entspannt aus. Hier gibt es nach Angaben der Stadtverwaltung in mehreren Kitas und Krippen sogar noch freie Plätze. SWR-Reporterin Luisa Funk berichtet von weiteren Beispielen: Der Besuch ab dem ersten Lebensjahr und auch die Ganztagesbetreuung sind für Kinder von null bis sechs Jahren in Künzelsau gebührenfrei. Das sei immer noch ein Novum im Land und das werde gut genutzt, so die Stadt. Der Bedarf ist weiter groß in Künzelsau, weil Wohngebiete gewachsen und auch weil die Gebühren weggefallen sind. Die Einrichtungen haben aber laut der dortigen Stadtverwaltung genügend Personal, um noch weitere Gruppen zu eröffnen.