Förder-Prämie kommt gut an: E-Autos sind gefragt wie nie

Die E-Auto-Prämie ist stark nachgefragt. Sie wurde bislang für 100.000 Fahrzeuge ausgezahlt. Und es sind vor allem europäische Hersteller, die profitieren.

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Von Autor/in Pascal Fournier

Das Bundesumweltministerium hat aktuelle Zahlen veröffentlicht. Der zuständige Minister Carsten Schneider von der SPD ist zufrieden. Denn vor allem Haushalte mit mittleren bis unteren Einkommen haben die Prämie beantragt, um sich einen reinen Stromer oder einen Plug-In-Hybrid zu kaufen.

SWR-Wirtschaftsredakteur Christoph Gaißmayer hat sich die aktuellen Zulassungszahlen angeschaut: "Die staatliche Unterstützung erreicht viele Normalverdiener. Mehr als die Hälfte hat bis zu 45.000 Euro im Jahre zu Verfügung. Der Rest verdient zwischen 45.000 und 80.000 Euro."  

Die Höhe der Prämie richtet sich neben dem Jahreseinkommen nach der Anzahl der Kinder im Haushalt und ob man sich einen Hybrid oder ein reines Elektro-Fahrzeug kauft. Dafür gibt es vom Staat zwischen 1.500 und maximal 6.000 Euro Prämie.

Nur wenige chinesische Hersteller profitieren

Ihr Anteil liegt bei etwa zehn Prozent. "Ganz vorne liegt nach der letzten Auswertung der Volkswagenkonzern mit seinen Marken wie Skoda, gefolgt von Cupra und der Kernmarke Volkswagen. Auf Rang zwei liegt der Stellantis-Konzern. Dazu gehören Opel und Fiat. Und auf Rang drei folgt der US-Autobauer Tesla."

Für die E-Auto-Prämie stehen insgesamt drei Milliarden Euro zur Verfügung. Das wäre genug, um 800.000 Autos zu bezuschussen. Aber: "Derzeit geht das Bundesumweltministerium davon aus, dass der Prämientopf schon vor 2029 leer sein wird."

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Florian Rudolph
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