Es war ein Spiel, das bis wenige Augenblicke vor dem Ende spannend blieb. Rund 20 Sekunden vor Schluss kamen die Bietigheimer dank eines verwandelten Siebenmeters auf nur ein Tor ran, doch trotz eines vor allem kämpferisch starken und überzeugenden Auftritts konnten sie den knappen 31:32-Rückstand gegen die haushohen Favoriten aus der Hauptstadt nicht mehr umkehren und gingen als Verlierer vom Platz.
Offensives Torspektakel in der ersten Hälfte
Von Beginn an hatte sich in der Arena in Bietigheim-Bissingen ein intensiver und torreicher Schlagabtausch entwickelt. Bietigheim hielt gegen die Berliner, die nach der Klub-WM aus Ägypten wieder im Liga-Alltag angekommen sind, mutig dagegen. Nach dem guten Start der Gastgeber gingen die Hauptstädter allerdings mit knapper 20:17-Führung in die Pause.
Spannende Schlussphase
Der Aufsteiger aus Baden-Württemberg steckte auch im zweiten Spielabschnitt nicht auf und drängte auf den Ausgleich. Doch zehn Minuten vor dem Ende schien die Partie nahezu entschieden: Die Berliner hatten sich 31 zu 26 abgesetzt. In der Schlussphase kämpften sich die Bietigheimer nochmal zurück, konnten die 31:32 Niederlage aber nicht mehr verhindern. Bester Werfer der Partie war der Bietigheimer Alexander Pfeiffer mit neun Toren.