Die Fußballerinnen des VfB Stuttgart haben ihr Heimspiel gegen Union Berlin mit 0:4 (0:1) verloren. Die Treffer für die effizienten Berlinerinnen erzielten Samantha Steuerwald (24. Minute), Lina Hausicke (51., 83.) und Jill Janssens (73.). Die Aufsteigerinnen aus Schwaben warten damit seit vier Ligapartien auf einen Sieg und stehen mit acht Punkten auf dem achten Platz. Union Berlin rückt mit dem zweiten Saisonsieg auf Rang zehn vor.
Steuerwalds Traumtor bringt den VfB in Rückstand
Vor den Augen von VfB-Vorstandschef Alexander Wehrle passierte am Sonntag (04.10.2026) im Gazi-Stadion auf der Waldau zunächst wenig. 20 Minuten schoss keines der beiden Teams aufs Tor. Doch dann gelang den Berlinerinnen mit der ersten gefährlichen Aktion ein Traumtor. Steuerwald kam in der 24. Minute aus gut 25 Metern zum Schuss und drosch den Ball ins linke obere Eck. Ein Wumms, der auch die Schwäbinnen aufweckte, denen der Ausgleich vor der Pause aber nicht gelingen wollte.
Hausicke erhöht für Union
Die Anfangsphase des zweiten Durchgangs verschliefen die Stuttgarterinnen dann komplett. Union nutzte das aus und traf durch Hausicke zum 2:0. Nach einer Flanke von der rechten Seite köpfte sie den Ball mühelos ins Netz, profitierte allerdings auch von Abstimmungsproblemen in der Defensive des VfB.
Janssens und Hausicke machen alles klar
Die Gastgeberinnen wirkten nicht so, als könnten sie den Vorsprung des Teams von Trainierin Marie-Louise Eta ernsthaft gefährden und das Spiel drehen. Denn selbst wenn sie sich gute Gelegenheiten erspielten, etwa in der 65. und 72. Minute, als Verena Wieder jeweils frei aufs Berliner Tor zulief, vergaben sie diese. Nur zwei von zahlreichen guten Möglichkeiten, die der VfB in der letzten halben Stunde der Partie nicht verwerten konnte. Ganz anders Union: Nach einem Konter wuchtete Janssens den Ball aus rund 13 Metern unter die Latte zum 3:0, Hausicke erhöhte mit einem präzisen Flachschuss ins rechte untere Eck zum 4:0-Endstand.
Ein Ergebnis, das den Berlinerinnen gut tun wird. Nach schwierigem Saisonstart haben sie mit zwei Siegen in Folge die Kurve bekommen. Weiter geht es für Union zu Hause gegen den 1. FC Nürnberg (18.10., 14 Uhr). Der VfB ist einen Tag später zu Gast beim FC Bayern München (18 Uhr).