Vorjahresfinalist Ulm verlor am Montagabend (18.05.2026) auch das zweite Viertelfinalspiel bei Pokalsieger Bamberg mit 87:90 (42:41). In der Best-of-five-Serie fehlt den Franken damit nur noch ein Sieg zum Weiterkommen. Bereits den ersten Vergleich hatte Bamberg knapp für sich entschieden (80:74).
Bamberg gegen Ulm: intensiv und hochattraktiv
Top-Scorer auf Seiten der Bamberger im zweiten Duell war Point Guard Cobe Williams mit 18 Punkten. Für Ulm war Shooting Guard Mark Smith mit 29 Zählern erfolgreich.
Den besseren Start in die intensive erste Halbzeit einer hochattraktiven Basketballpartie erwischten die Hausherren. Williams punktete in der vierten Minute zum 10:5, womit Bamberg früh im Spiel auf fünf Punkte davongezogen war. Ein komfortables Polster sollte das aber nicht bleiben, im Gegenteil.
Bamberg legt vor, Ulm zieht nach
In der Folge kam auch Ulm besser in die Gänge, ein spannender Spielverlauf mit engen Spielständen war die Folge. Smith markierte mit einem Drei-Punkte-Wurf das 12:12, womit das Match erstmals seit längerem wieder ausgeglichen war (6.).
Für die nächsten Minuten dann immer wieder das gleiche Bild: Bamberg legte vor, die Gäste zogen nach. Einzig kurz vor Ende des ersten Viertels erarbeiteten sich die Gastgeber beim 22:18 durch den Ex-Ulmer Moritz Krimmer noch einmal eine größere Führung.
Austin Crowley mit einem Buzzer Beater
Im zweiten Spielabschnitt jagte zunächst ein Führungswechsel den nächsten. Erstes Highlight dabei war Christian Sengfelders Dreier zum 27:27, wodurch Ulm wieder ausgeglichen hatte (14.).
Nach einem erneuten Lauf der Bamberger – zwischenzeitlich stand es 35:29 – bestimmte zunehmend der Hauptrundensechste aus Baden-Württemberg das Geschehen. Die große Stärke der Ulmer bis hierhin war ihre eiskalte Effizienz von der Freiwurflinie, kurz vor der Pause traf Smith zum 42:39. Der Halbzeitstand? Nein. Austin Crowley verkürzte den Rückstand per Buzzer Beater auf einen Zähler.
Im dritten Viertel setzt Bamberg sich ab
Genauso spannend, genauso spektakulär ging es im dritten Viertel weiter. Einziger Unterschied im Vergleich zu vorher: Der Hauptrundendritte Bamberg konnte sich jetzt punktemäßig nach und nach doch etwas absetzen. Nach 30 Minuten und einem erfolgreichen Nahdistanzwurf durch Daniel Keppler stand es 73:60 – die bis dato höchste Führung an diesem Abend.
Hochspannung dann noch einmal im letzten Spielabschnitt: Weil den Baskets zunächst komplett der Rhythmus verlorenging, konnten die Gäste den Rückstand komplett aufholen – Christopher Ledlum markierte mit einem Korbleger das zwischenzeitliche 74:74. Doch in den letzten Minuten der Partie behielt Bamberg die Nerven, legte seinerseits einen 7:0-Lauf hin. Endergebnis: 90:87.
Nächstes Match am Samstag in Ulm
Das dritte Match der Best-of-five-Serie steigt am kommenden Samstag (23.05.2026, 16:30 Uhr) in Ulm. Bamberg hat dann bereits die Chance, mit einem weiteren Sieg den Einzug ins Halbfinale der BBL-Playoffs perfekt zu machen.