Stuttgart im Trainingslager

Trotz möglicher Konkurrenz: Ermedin Demirovic möchte beim VfB bleiben

Der VfB Stuttgart bereitet sich im Trainingslager auf die neue Saison vor, mit dabei auch Ermedin Demirovic. Dieser will trotz Konkurrenz im Sturm beim VfB bleiben - und hofft in der Königsklasse auf einen englischen Gegner.

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Stand

Ermedin Demirovic hatte einen kurzen Sommerurlaub. Der Mittelstürmer des VfB Stuttgart, der mit Bosnien-Herzegowina an der WM teilgenommen hatte und im Sechzehntelfinale gegen die USA ausgeschieden war, hat bereits in der letzten Woche die Saison-Vorbereitung beim Fußball-Bundesligisten aufgenommen.

Und trotz möglicher neuer Konkurrenz beim Pokalfinalisten hat sich der 28-Jährige zu einem Verbleib beim VfB bekannt. "Ich habe gesagt, ich möchte hierbleiben", erklärte Demirovic am Rande des Trainingslagers des VfB im bayerischen Grassau am Chiemsee. "Für mich gibt es nichts Neues im Kopf, für mich ist alles gleich geblieben wie vor der WM."

Auch an seinen Zielen habe sich nicht viel geändert: "Ich möchte Tore machen, ich möchte der Mannschaft helfen, ich will weiter vorangehen und natürlich eine erfolgreiche Saison spielen", zählte der Stürmer auf. Er wolle die Leistung der letzten Jahre einfach bestätigen.

VfB Stuttgart will Pejcinovic verpflichten

Stuttgart bemüht sich derweil um eine Verpflichtung von Dzenan Pejcinovic vom Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg. Sollte der Transfer gelingen, wäre der 21-Jährige auf der Position des Torjägers eine ernsthafte Konkurrenz für Demirovic. Allerdings hatte VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth am Wochenende erklärt, dass die Vereine "weit entfernt" von einer Einigung seien. Wolfsburg fordert laut Medienberichten 25 Millionen Euro.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß hatte sich kürzlich verärgert über Gerüchte gezeigt, dass er im Falle einer Verpflichtung von Pejcinovic einen Verkauf von Demirovic nicht kategorisch ablehnen würde. "Mein Ziel ist es immer, die besten Spieler beim VfB zu haben und Medo ist einer unserer besten Spieler", erklärte Hoeneß.

Stuttgart
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß

Beste Stimmung am Neckar Der VfB zwischen hohen Erwartungen, stabilen Leistungen und gespanntem Warten auf Transfers

Der VfB Stuttgart freut sich auf die neue Spielzeit und überzeugt bei Testspielen. Die Stimmung scheint gut, VfB-Sportvorstand Wohlgemuth versichert Bewegung am Transfermarkt.

Wunschgegner in der Champions League: FC Arsenal

In Stuttgart läuft der Vertrag von Demirovic noch bis zum 30. Juni 2028. Pejcinovic bezeichnete er als guten Spieler und sagte: "Wir wollen schlagkräftig in die neue Saison gehen. Deshalb ist jeder Spieler, der schlagkräftig ist, der Qualität mitbringt, wichtig für uns."

In der Champions League wünscht sich der Stürmer den FC Arsenal mit Nationalspieler Kai Havertz als einen der Gegner in der Ligaphase. "Es wäre cool, mal in England zu spielen", meinte der gebürtige Hamburger und hob das Londoner Stadion hervor, in dem Arsenal seine Heimspiele austrägt. Beim FC Liverpool würde er aber "auch nicht nein sagen".

VfB gegen Rostock im ersten Pflichtspiel der Saison

Bis zum ersten Champions-League-Spiel ist es aber noch eine Weile hin. Der VfB bestreitet am Freitag, den 28. August, das Bundesliga-Eröffnungsspiel beim FC Bayern, zuvor steht vom 3. bis 7. August das Trainingslager in Bayern und am 21. August der Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal bei Drittligist Hansa Rostock an. 

Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Andreas Köstler
Redakteur/in
Sophie Salmen

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