Nach Remis beim 1. FC Kaiserslautern

"Haben das Stadion leise gespielt" - KSC nimmt Punkt beim FCK gerne mit

Der Start des Karlsruher SC in die neue Saison in der 2. Liga ist gelungen. Auch im zweiten Spiel bleiben die Badener ungeschlagen - und das im Derby beim 1. FC Kaiserslautern. Der neue KSC-Trainer zeigt sich zufrieden.

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Von Autor/in Johann Schicklinski

Maximilian Senft haderte mit sich. Der neue Trainer des Karlsruher SC tat sich nach dem 0:0 beim 1. FC Kaiserslautern schwer mit der Antwort auf die Frage, wie er das Remis im Südwestduell bewerten sollte.

KSC-Trainer Maximilian Senft: "Richtig gut von den Jungs"

"Vollumfänglich zufrieden kann man im Profisport nie sein, wenn man nicht gewonnen hat", sagte der Österreicher schließlich im Interview mit SWR Sport: "Wenn ich die Leistung einordne, dann war das - vor allem ab Minute 25 - richtig gut von den Jungs. Es war schwer, ins Spiel reinzukommen. Die Stimmung war auch gleich recht wuchtig. Wir hatten am Anfang ein bisschen zu viel Respekt, haben uns dann in das Spiel hereingearbeitet und hätten es in der zweiten Halbzeit verdient gehabt, in Führung zu gehen."

Julian Krahl rettet dem FCK den Punkt

Der KSC brauchte tatsächlich etwas, um ins Spiel zu finden. In der 36. Minute hatten die Gäste durch Offensivspieler Moritz Broschinski ihre erste gute Gelegenheit, doch FCK-Keeper Julian Krahl war zur Stelle. Ein Bild, das sich auf dem Kaiserslauterer Betzenberg noch mehrfach wiederholte. Der starke Krahl rettete erneut gegen Broschinski (45.+1) und dann in Durchgang zwei gegen Rafael Pinto Pedrosa (53.), Christoph Kobald (68.), Marvin Wanitzek (78.) und Hans Christian Bernat (79.). Ein KSC-Sieg wäre durchaus verdient gewesen.

"Unsere Fans waren bombastisch"

Das sah auch Trainer Senft so. "Wir haben es geschafft, das Stadion in der zweiten Halbzeit leise zu spielen", bilanzierte der 37-Jährige: "Ich habe dann nur noch unsere Fans gehört. Die waren bombastisch."

Ärgerlich, so Senft weiter, dass es nicht zum Sieg gereicht habe. "Viel wichtiger ist es, dass man merkt, das hier etwas zusammenwächst", sagte der neue Coach, der vor der neuen Saison auf den langjährigen Kult-Trainer Christian Eichner gefolgt war. Mit vier Punkten aus seinen ersten beiden Spielen ist Senft jedenfalls zufrieden. "Damit können wir uns auf die Zukunft freuen", sagte er.

In dieser warten nun Preußen Münster in einem schweren Auswärtsspiel im DFB-Pokal (21.08., 18 Uhr), ehe es in der 2. Liga mit einem Heimspiel gegen Topfavorit VfL Wolfsburg weitergeht (29.08., 13 Uhr).

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Johann Schicklinski