FCK-Trainer Torsten Lieberknecht ist äußerst zufrieden mit dem gerade zu Ende gegangenen Trainingslager in Sterzing. In Südtirol habe man an der Struktur sowie den offensiven Abläufen arbeiten können, so der Coach gegenüber SWR Sport: "Wir haben unsere Inhalte abgearbeitet und an der Intensität geschraubt. Neben dem Athletischen haben wir uns auch fußballerisch weiterentwickelt. Wir sind als Mannschaft von Tag zu Tag mehr zusammengewachsen", bilanzierte Lieberknecht.
Knapp 500 mitgereiste Fans
Beeindruckt war der Trainer der Pfälzer vor allem aber von den knapp 500 mitgereisten Fans. "Das ist überragend. Da muss ich mich kneifen", sagte Lieberknecht.
Auch die Anhänger genossen die Nähe zu ihren Lieblingen. "Die bedingungslose Vereinsliebe zum FCK natürlich", nannte ein Fan als Grund für die Reise, während ein anderer meinte: "So nah an den an den Jungs zu sein, ist einfach toll und die vielen Leute, die man über die Jahrzehnte über FCK kennt, immer wieder zu sehen, ist einfach toll."
"Das ist die Betze-DNA"
Ein Highlight für die Anhänger: Das traditionelle Fan-Treffen. Die Stars hautnah und zum Anfassen. "Man kennt die Spieler nur aus dem Stadion, nur von weiter weg. Und hier kann man richtig mit ihnen reden", freute sich ein Mitgereister. "Das ist die Betze-DNA. Da geht der Punk ab", meinte ein anderer.
Schwitzen für die kommende Spielzeit
Die einen hegten also Urlaubsgefühle - die anderen schwitzten intensiv, um sich auf die anstehende Zweitligasaison vorzubereiten. Sportdirektor Marcel Klos war mit der Arbeit der Mannschaft zufrieden. "Am Ende entsteht so eine Dynamik. Und dann muss es natürlich auch gute Stimmung geben, auch wenn es um die Plätze im Team geht", sagte Klos.
Die Grundlagen seien geschaffen worden, meinte auch Trainer Lieberknecht. "Die Mannschaft ist bereit, über die körperliche Grenze zu gehen und Willen zu zeigen. Das stimmt mich schon sehr positiv", analysierte er.
Zum Abschluss des Trainingslagers in Südtirol trennte sich der FCK dann ohne Tore vom FC Südtirol. Zur Generalprobe für das Auftaktspiel in der 2. Bundesliga testen die Roten Teufel dann am 1. August noch einmal gegen den französischen Zweitligisten FC Metz. Am ersten Spieltag bekommen es die Pfälzer direkt in einer schweren Auswärtspartie mit dem Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg zu tun.
Ein anspruchsvolles Programm. Klar ist nach einer Woche Sterzing bereits jetzt: Die Zweitliga-Saison kann für die Roten Teufel kommen.