2. Bundesliga

FCK-Neuzugang Norman Bassette brennt auf sein Betze-Debüt

Der FCK startet gegen Hannover 96 in die Rückrunde. Mit dabei sein wird dann auch Neuzugang Norman Bassette. Der belgische Angreifer brennt auf sein Debüt.

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Von Autor/in Michi Glang

Wenn am Sonntag um 13:30 Uhr das Spiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Hannover 96 (Liveticker und Audiostream auf sportschau.de) angepfiffen wird, möchte ein Mann ganz besonders gerne auf dem Platz stehen: Angreifer Norman Bassette, den die Roten Teufel Anfang Januar von Coventry City ausgeliehen haben.

Der 21-jährige Linksfuß hat gute Chancen, in der Startelf zu stehen. Ivan Prtajin, in der Hinrunde bester Angreifer der Pfälzer, steht nach seinem Muskelbündelriss im November zwar wieder im Mannschaftstraining, dürfte aber vorerst maximal eine Option für die Bank sein. Bassette stand beim 3:1 im Testspiel gegen den FC Zürich bereits von Beginn an auf dem Feld und traf per Elfmeter zur 1:0-Führung.

"Ich werde alles für den FCK geben. Ich bin ein Spielertyp, der immer 100 Prozent gibt. Und ich bin Stürmer, natürlich will ich treffen", sagte Bassette im Interview mit SWR Sport, der seine Stärken in den kommenden Monaten lieber auf dem Platz zeigen will. Seine ersten Eindrücke vom Betzenberg sind durchweg positiv. "Der Klub, das Stadion und die Mannschaft sind unglaublich", sagte der Angreifer strahlend.

Auch Bassettes Trainer ist überzeugt, mit dem Stürmer den richtigen Transfer getätigt zu haben. "Charakterlich und menschlich passt Norman sensationell in die Mannschaft", sagte Torsten Lieberknecht auf der Pressekonferenz. "Du hast am ersten Tag schon gemerkt, dass er mit seiner Art (...) super von der Mannschaft aufgenommen worden ist." Auch auf dem Platz habe der Belgier seine Qualitäten bereits angedeutet, was die Integration noch einfacher gemacht habe.

FCK wird wohl noch auf dem Transfermarkt aktiv

Der belgische Angreifer wird vermutlich nicht der einzige Neue auf dem Betzenberg bleiben. So hatte der FCK großes Interesse an einer Leihe von Innenverteidiger Bruno Ogbus vom SC Freiburg. Ein möglicher Deal zerschlug sich wegen der Freiburger Personalprobleme aber (vorerst).

Nach der Verletzung von Philipp Lienhart und dem Ausfall von Matthias Ginter stand Ogbus zuletzt beim Spiel in Leipzig sogar in der Startelf des Sport-Clubs und dürfte im Breisgau in den kommenden Tagen und Wochen noch benötigt werden. Lieberknecht glaubt nicht recht daran, dass es noch klappt: "Die Chance ist sehr gering", sagte der FCK-Coach angesichts der Leistung des Schweizers.

Generell gebe es auf dem Transfermarkt "immer ein Gepokere und Geplänkel", hatte Geschäftsführer Thomas Hengen zuletzt im SWR-Podcast "Nur der FCK" gesagt. Es geht aber fest davon aus, dass sich personell noch etwas tun wird bis zum Ende des Transferfensters.

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FCK steht vor schwerem Programm

Unabhängig von weiteren Zugängen oder Abgängen steht der FCK vor einem schweren Auftaktprogramm. Nach der Partie gegen Hannover warten mit dem FC Schalke 04, der SV Elversberg und Darmstadt 98 drei weitere Top-Teams auf die Roten Teufel. Aktuell liegen die Pfälzer als Siebter fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz und sechs Zähler hinter dem direkten Aufstiegsrang. Hannover hat zwei Punkte mehr und ist Fünfter. 

Für Trainer Lieberknecht und seine Mannschaft ist der Start ins Fußballjahr 2026 daher schon richtungsweisend. "Es sind alles Mannschaften, die es sich verdient haben, zu den Aufstiegsanwärtern zu gehören. Jetzt wollen wir einen guten Start hinlegen und dann die nächsten Spiele angehen", sagte der 52-Jährige. "Die Brisanz liegt darin, dass diese Mannschaften und wir in diesem Rennen sind und das ist erstmal eine schöne Sache."

Verzichten muss Lieberknecht gegen Hannover auf die verletzten Mahir Emreli und Ji-Soo Kim. Die beiden lange ausgefallenen Simon Asta und Kenny Redondo absolvieren wieder Teile des Trainings, kommen aber für den Kader am Sonntag ebenfalls noch nicht infrage.