„Nach oben boxen! Max, richtig boxen“, so trainiert Kickboxerin Theresa Pekrul die Nachwuchskinder in ihrem Verein SC Rhein-Nahe aus Langenlonsheim. Disziplin und eine saubere Ausführung sind der Bundeskaderathletin besonders wichtig. Seit Theresa Pekrul sechs Jahre alt ist, ist das Kickboxen für sie mehr als nur ein Sport. Ihr Ehrgeiz zahlte sich aus: Mit gerade Mal 18 Jahren wurde sie Junioren-Europameisterin, nur ein Jahr später gewann sie schon Weltcups bei den Erwachsenen. Die Liste ihrer Erfolge ist lang, doch die junge Athletin behält neben ihrer eigenen Karriere auch den Nachwuchs immer im Blick.
Freunde, Disziplin und Selbstbewusstsein
Theresa Pekrul steht für ihren Verein seit sieben Jahren neben dem Ring und hilft Kindern und Jugendlichen sich für den Sport zu begeistern. Die Münster-Sarmsheimerin möchte der nächsten Generation aber nicht nur das Kickboxen mitgeben: „Kickboxen ist ja nicht einfach nur ein Sport, wo die Kids zum Spaß hingehen. Das bringt so viel mehr. Sie bekommen Selbstbewusstsein, sie bekommen Disziplin, sie bekommen Freunde,“ so Theresa Pekrul.
100 Euro Förderung im Monat
Als Anerkennung für ihren ehrenamtlichen Einsatz wurde Pekrul jetzt mit dem "StipS", einem Stipendium für junges Engagement im Sport ausgezeichnet. Insgesamt erhielten 20 junge Menschen aus Rheinland-Pfalz die Förderung. Das Stipendium soll die Arbeit der jungen Ehrenamtlichen ein Jahr lang mit 100 Euro monatlich unterstützen. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten sollen jedoch nicht nur eine finanzielle Unterstützung erhalten, auch Diskussionen über das Verbessern der ehrenamtlichen Arbeit standen im Mittelpunkt der Veranstaltung am 2. Oktober in Koblenz.
Meisterlich Liebe zwischen Kickbox-Ring, Schulstress und großen Träumen
Kickboxen auf Top-Niveau und nebenbei das Abitur: Theresa Pekrul und Luca Nonnemacher leben Leistungssport, Liebe und Schule. Wie schaffen sie die Balance?
Athletin, Trainerin und Vorbild
Vater Dirk Pekrul ist stolz auf seine Tochter und sieht in ihr nicht nur eine starke Athletin: „Die Kids haben mit ihr ein persönliches Vorbild, was sie über Instagram oder TikTok kennen und mit dem sie sogar trainieren können. Das ist eine tolle Sache und baut Respekt auf.“ Diese Vorbildfunktion und Engagement schätzt auch die Sportjugend Rheinland-Pfalz und ehrt die junge Athletin.