Was kann Musik über eine bessere Welt erzählen? Es geht um politische und gesellschaftliche Utopien, wie sie der französische Komponist Hector Berlioz in seiner Utopie „Euphonia“ erträumt hat, einer „Stadt der Musik“, die auch von einer besseren Gesellschaft bewohnt wird. Wer dort hinzieht lebt nach musikalischen Prinzipien: Ordnung, Harmonie, Freiheit im Ensemble. Musik als Gesellschaftsmodell.
Musikliste
Emilia Giuliani:
Präludium op. 46 Nr. 1
Siegfried Schwab (Gitarre)
Hector Berlioz:
Ouvertüre aus L’Enfance du Christ
Orchestre des Champs Elysees
Leitung: Philippe Herreweghe
Georg Philipp Telemann:
7. Satz Gigue aus der Suite für Viola da gamba, Streicher und B.c. in D-Dur TWV 55:D6
Siegfried Pank (Viola da gamba)
Akademie für Alte Musik
Paul Hindemith:
1. Satz Engelskonzert aus der Sinfonie aus "Mathis der Maler"
Orchestra della Svizzera italiana
Leitung: Markus Poschner
Hanns Eisler:
Nr. 1 Tendenz aus Drei Männerchöre op. 10
Männerchor des Rundfunkchores Leipzig
Leitung: Horst Neumann
Hanns Eisler:
Nr. 2 Utopie und Nr. 3 Demokratie aus Drei Männerchöre op. 10
Männerchor des Rundfunkchores Leipzig
Leitung: Horst Neumann
Stephane Delplace:
L'Odieuse Fugue für Akkordeon, 2 Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass nach Beethovens 9. Sinfonie
Felicien Brut (Akkordeon)
Quatuor Hermes
Dimitri Schostakowitsch:
1. Satz (Ausschnitt) aus der Sinfonie Nr.7 C-Dur op. 60 "Leningrader Sinfonie"
Symphonieorchester des BR
Leitung: Mariss Jansons
György Ligeti:
Atmosphères für großes Orchester (Ausschnitt)
SWR Symphonieorchester Baden-Baden und Freiburg
Leitung: Ernest Bour
Augusta Holmès:
Andromède, Poeme Symphonique (Ausschnitt)
Orchestre national de Metz Grand Est
Leitung: David Reiland