Cher trifft im Flugzeug zufällig auf Phil Collins
13. Juli 1985: Während im Wembley-Stadion in London und parallel in Philadelphia Musikgeschichte geschrieben wird, ahnt Cher nichts von Live Aid – dem wohl größten Benefizkonzert aller Zeiten. Erst im Flugzeug auf dem Weg in die USA erfährt sie davon – durch einen Zufallstreffer auf 10.000 Metern Höhe.
Spontanes Umstyling im Flugzeug für Live Aid
An Bord der Concorde sitzt Phil Collins, der nach seinem Auftritt mit Sting in London auch noch in Philadelphia bei Led Zeppelin Schlagzeug spielen will. Als er die Concorde betritt, trifft er auf eine Frau in Hausklamotten und mit kurzer Frisur – nicht als Pop-Ikone erkennbar, sondern ganz privat. Es ist Cher. Und sie hat keine Ahnung, was gerade auf der Weltbühne passiert.
Collins klärt sie über Live Aid auf. Cher verschwindet kurz in der Flugzeugtoilette und kommt gestylt, mit Perücke und Rampenlicht-Aura zurück. Begeistert fragt sie: "Kannst Du mich mitnehmen?" Doch Collins ist im Stress. Seine Antwort: "Just show up!" – "Tauch einfach auf!".
Popdiva veröffentlicht Teil eins ihrer Memoiren Cher erzählt in ihrer Autobiografie wilde Promigeschichten
Pop-Diva Cher ist inzwischen 78 Jahre alt und hat in ihrer Autobiografie entsprechend viel zu erzählen. Im ersten Teil geht es um ihre Kindheit und ihre Beziehung mit Sonny Bono.
Cher taucht einfach auf – und steht auf der Bühne
Und genau das tut sie: Cher taucht wirklich auf. Wie genau sie es geschafft hat, ist bis heute nicht ganz klar. Beim großen Finale von Live Aid, als alle Stars sich für "We Are The World" versammeln, steht Cher mit auf der Bühne – Mikro in der Hand, Seite an Seite mit den größten Namen der Musikgeschichte.
Aus einem zufälligen Flug wird für Cher ein spontaner Auftritt bei einem der bedeutendsten Konzerte des Jahrhunderts. Ohne Einladung, ohne Plan – aber mit Timing und Starpower. Manchmal reicht es eben, einfach da zu sein.