Dass sie angefangen haben zu singen, war eigentlich eher Zufall. Mittlerweile ist der Gesang aus der Band Joint Five nicht mehr wegzudenken. Ihr Motto: »Mir machet Musik, und zwar bloß mit dr Gosch«. Die Jungs aus Oberschwaben stehen für a-cappella mit einem Hauch Comedy. Ihr schwäbischer Ohrwurm „Kässpätzle-Song“ hat nicht nur die Herzen der Schwaben erobert, sondern auch das Internet. 2,5 Millionen Aufrufe – darauf sind sie stolz. Ebenso wie auf ihre Heimat Oberschwaben. Im Landesschau-Studio zeigen sie am Rosenmontag, warum Musik Menschen verbindet und wie man es schafft, schwäbische Zungenbrecher sauber zu intonieren.
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Jumping-Fitness-Gruppe mit Deichkind auf der Bühne
Mit Schlafmasken ausgerüstet und synchron zu Musik springend auf einem Minitrampolin: Die Sportler der Jumping-Fitness-Gruppe aus Ettlingen bereiten sich auf den wohl größten Auftritt ihres Lebens vor. Gemeinsam mit der Hamburger Band Deichkind dürfen sie in Stuttgart auf der Bühne performen.
Weitere Gäste im Studio:
Mutter auf Abruf Ruth Schwarz arbeitet als Bereitschaftspflegemutter
Seit über 20 Jahren ist Ruth Schwarz aus Winterbach Bereitschaftspflegemutter. Besonders häufig kümmert sich die gelernte Hebamme um Neugeborene und Säuglinge. Insgesamt hat sie schon 34 Kinder bei sich aufgenommen. Oft kommen diese aus schwierigen Familienverhältnissen. Für Ruth bedeutet das, immer wieder ihr Herz zu öffnen sowie Abschied zu nehmen.
Zwischen Gesundheit und Krankheit Achim Speck kam vom Übergewicht in die Magersucht
Achim Speck aus Geisingen an der Donau wog mit 18 Jahren über 130 Kilo und wollte abnehmen. Nach ersten Erfolgen packte ihn der Ehrgeiz. Er entdeckte den Laufsport für sich und wollte immer schneller und schlanker werden. Am Ende verlor er nicht nur das Gefühl dafür, was gesund ist, sondern wog nur noch 36 Kilogramm bei einer Größe von 1,80 Meter. In letzter Minute wurde er gerettet. Eine Therapie half ihm, seine Balance zu finden. Inzwischen kann er normal essen und wieder Sport machen.
Beruflicher Traum erfüllt Michael Gries ist Physiotherapeut mit Sehbehinderung
Michael Gries aus Backnang hat eine Sehbehinderung. Trotzdem hat er seinen Traumberuf erlernt und führt heute seine eigene Praxis für Physiotherapie. Eine Erbkrankheit raubte ihm seit dem siebten Lebensjahr kontinuierlich die Sehfähigkeit. Er sieht seine Einschränkung im Beruf dennoch teilweise als Vorteil, denn er kann mit seinen Händen „sehen“.