Auch SWR Kultur Literaturredakteur Carsten Otte beobachtet auf dieser Frankfurter Buchmesse, dass zunehmend weniger Journalisten und Medien sich für den Stand der Ukraine und deren Veranstaltungen während der Messe interessieren:
„Das ist zwar verständlich aufgrund all der anderen Konflikte. Aber es ist auch grauenhaft. Denn wir haben es hier nicht nur mit einem blutigen Konflikt zu tun, sondern auch mit einem Angriff auf eine Sprache, eine Kultur.“
Ein Roman, der mit literarischen Mitteln dagegen ankämpft, sei der dritte Teil des „Amadoka-Epos“ von Sofia Andruchowytsch, den Carsten Otte begeistert empfiehlt.
lesenswert Magazin Hey Italien, wie geht es Dir? – Das war die Frankfurter Buchmesse
Selten wurde so viel über ein Gastland vor Beginn der Frankfurter Buchmesse diskutiert wie dieses Jahr: Italien präsentiert sich unter dem Motto „Verwurzelt in der Zukunft“.