Die Safe Spaces der 1970er Jahre

„Frauenbuchläden waren anfangs auch Beratungszentren“: Die Geschichte der Frauen-Buch-Bewegung

Die Frauen-Buch-Bewegung – jetzt erstmals aufgearbeitet! In ihrem Buch „Sand im patriarchalen Getriebe“ erzählt Doris Hermanns ein Stück westdeutscher Literaturgeschichte.

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In den 1970er Jahre entstanden die ersten Frauenverlage und Frauenbuchläden. Für viele Frauen waren die neuen Bücher und auch neuen Räume eine wunderbare Erfahrung. „Frauenbuchläden waren anfangs auch Beratungszentren“, sagt die Autorin Doris Hermanns. Die Frauen besprachen auch ihre Gewalterfahrungen und merkten, so Hermanns, „dass ihre Probleme nicht persönlich, sondern struktureller Natur“ waren.

Die Frauenbuchläden „Thalestris“ (Tübingen) und „Xanthippe“ (Mannheim)

Der erste deutsche Frauenbuchladen entstanden in München, doch auch in Mannheim, Karlsruhe, Stuttgart, Tübingen oder Freiburg wurden feministische Buchläden gegründet. Die Läden „Thalestris“ in Tübingen und „Xanthippe“ in Mannheim gibt es heute noch.

Zwei Lesetipps von Doris Hermanns

Zwei feministische Klassikerinnen, die Doris Hermanns unbedingt zur Lektüre empfiehlt sind „Das Buch von der Stadt der Frauen“ von Christine de Pizan (AvivA-Verlag) und „Das andere Geschlecht“ von Simone de Beauvoir (Rowohlt).

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Erstmals publiziert am
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Gespräch mit
Doris Hermanns
Das Gespräch führte
Katharina Borchardt