Lesetipp von Uwe Wittstock

„Es war ein gutes Gefühl zu wissen, dass es da dieses dicke Hausbuch gibt, in dem alle wichtigen Gedichte versammelt sind“

„Der ewige Brunnen“ ist eine Anthologie, die deutschsprachige Gedichte aus 1.200 Jahren umfasst. Der Autor Uwe Wittstock ist mit dem Buch aufgewachsen und liebt es bis heute.

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Von Autor/in Uwe Wittstock

„Die Anthologie Der ewige Brunnen stand damals im Haushalt meiner Eltern“, erinnert sich der Autor Uwe Wittstock. Der Titel sei ja etwas altbacken, die Sammlung selbst aber umso lebendiger: Sie umfasst deutschsprachige Gedichte aus 1.200 Jahren – auf ungefähr ebenso vielen Seiten.

Von Walter von der Vogelweide bis zu Judith Holofernes

Erstmals erschien „Der ewige Brunnen“ im Jahr 1955. Mit der Zeit gab es einige Neuausgaben, in die auch immer wieder neue Texte aufgenommen wurden. Inzwischen spannt die Anthologie den Bogen von Walter von der Vogelweide bis zu Judith Holofernes. Die aktuelle Ausgabe hat der Literaturwissenschaftler und Lyriker Dirk von Petersdorff kuratiert.

Uwe Wittstock schrieb mit „Februar 33. Der Winter der Literatur“ und „Marseille 1940. Die große Flucht der Literatur“ zuletzt selbst zwei packende literaturhistorische Werke.

Auf SWR Kultur erinnert er sich: „Es war immer ein gutes Gefühl zu wissen, dass es da dieses dicke Hausbuch gibt, in dem alle wichtigen Gedichte der deutschen Literatur versammelt sind.“

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