2009 debütierte Stephan Thome mit „Grenzgang“, Dorf- und Gesellschaftsroman aus dem Hessischen. „Besser als nie“ spielt wieder dort: Die Welt hat Bergenstadt gekapert, die Globalisierung wälzt die Verhältnisse um. Und schafft neue Sensibilitäten:
Der „Mohr“, eine traditionelle Figur des Festumzugs, wird attackiert (Blackfacing!) und verteidigt (unsere Identität!). Geschickt verankert Thome die großen Debatten unserer Zeit in der Personenkonstellation seines Mikrokosmos. Jeder muss Stellung beziehen – auch die Leser.