Zungen aus Butter, Streifen aus getrocknetem Obst und geformtes Mangogelee: Das drapiert Caique Tizzi auf Netzen aus Keramik, feinen Drahtgebilden und weißen Sockeln. Für den Künstler ist der Esstisch seine Leinwand. Dabei hat der Brasilianer gar keine Kochausbildung.
Gemeinsames Essen ist für ihn die schönste Weise, Austausch zu ermöglichen. Deshalb ist es ein wichtiger Teil seiner Arbeit, dass die Besucherinnen und Besucher Elemente seines Werkes essen.
Bei der Installation im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen hat genau das geklappt. Beim Probieren der Kunst kam das Publikum miteinander ins Gespräch.