Zeitwort

28.08.1955: Emmett Till wird ermordet

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Stand

Von Autor/in Irene Geuer

Die Täter wurden nie bestraft. Aber US-Präsident Joe Biden wird viele Jahre später diesen Mord noch einmal aufgreifen und ein neues Gesetz erlassen.

König Olav V und Kronprinz Harald gratulieren Martin Luther King zum Friedensnobelpreis am 11. Dezember 1964 in Oslo

14.10.1964 Friedensnobelpreis an Martin Luther King

14.10.1964 | Der Bürgerrechtler Martin Luther King gehört sicherlich zu den Friedensnobelpreisträgern, die die Auszeichnung auch im Rückblick wirklich verdient haben. 1964 war es so weit – ein Jahr nach dem großen Marsch auf Washington, auf dem Martin Luther King auch seine berühmte Rede hielt: „I have a dream“. Das Wort, mit dem damals Afro-Amerikaner bezeichnet wurden – und das auch der Korrespondent des SWF verwendet hat – gilt heute als rassistisch. Martin Luther King hat in seiner Dankesrede für den Nobelpreis selbst noch das Wort „Negro“ verwendet.

Die amerikanische Poetin Amanda Gorman trägt während der Amtseinführung von US-Präsident Joe Biden am Capitol Hill in Washington am  20. Januar 2021 ihr Gedicht "The hill we climb" vor

20.1.2021 Biden wird Präsident – Amanda Gorman und ihr Gedicht "The hill we climb"

20.1.2021 | Unter extrem hohen Sicherheitsvorkehrungen wird Joe Biden am 20. Januar 2021 als Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt.
Die größte Aufmerksamkeit bei der Zeremonie bekommen jedoch weder er noch seine Vizepräsidentin Kamala Harris, sondern die 22-jährige afroamerikanische Schriftstellerin Amanda Gorman, die ihr fünfminütiges Gedicht "The hill we climb" vorträgt.
Ein Gedicht zur Inauguration eines Präsidenten – das ist Tradition in den USA. Amanda Gorman ist nun die jüngste, die diesen Auftrag bekommt. Knapp drei Wochen zuvor wurde sie von Joe Bidens Frau Jill darum gebeten.
In dem Gedicht verarbeitet sie Bilder und Gedanken zum Sturm aufs Kapitol zwei Wochen zuvor. Aber auch die Hoffnung ihrer eigenen Generation, rassistische Diskriminierung zu überwinden. Sie spricht von sich als dünnem, schwarzes Mädchen, das von Sklaven abstammt und von einer alleinerziehenden Mutter großgezogen wurde, das davon träumen kann, Präsidentin zu werden, nur um sich selbst in einer Situation zu finden, in der sie für einen Präsidenten vorträgt. | #jetztschonhistorisch
Den vollständigen Text finden Sie hier: http://swr.li/AmandaGorman

USA
Malcolm X  hält am 6. August 1963 während einer Veranstaltung in New York eine Rede und hält vor dem Publikum eine Zeitung hoch. Mit seinem Kampfgeist und Einsatz für die Rechte der Schwarzen inspirierte er zahlreiche Bewegungen, die sich für die Rechte der Schwarzen in den USA einsetzten, zuletzt die Black-Lives-Matter-Bewegung.

Porträt zum 100. Geburtstag Malcolm X – Schwarzer Nationalist und Freiheitskämpfer

Für die US-Regierung war Malcom X Staatsfeind Nummer 1, heute sind Straßen nach ihm benannt und die Black-Lives-Matter-Bewegung beruft sich auf ihn.

Das Wissen SWR Kultur

Josephine Baker (1906 - 1975) 1948 als Sous-Lieutenant der französischen Armée de l’air: Bananenrock, Charleston und viel nackte schwarze Haut – rassistisch-stereotype Klischees prägen bis heute das Bild des ersten afroamerikanischen Weltstars.

Porträt Josephine Baker – Weltstar, Aktivistin, Widerstandskämpferin

Im Bananenrock wurde Josephine Baker weltberühmt – die Klischees prägen ihr Bild bis heute. Dabei war ihre Karriere vielseitig: Sie war Unternehmerin und kämpfte gegen Rassismus.

Das Wissen SWR Kultur

Die US-amerikanische Pianistin, Sängerin und Komponistin Nina Simone hinterließ ein bemerkenswertes musikalisches Erbe

Porträt Jazz-Ikone Nina Simone – Mit Musik gegen Rassismus

Die US-amerikanische Pianistin, Sängerin und Komponistin Nina Simone hinterließ ein bemerkenswertes musikalisches Erbe. "Hohepriesterin des Soul" hat man sie genannt.

Das Wissen SWR Kultur

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Autor/in
Irene Geuer