Zeitwort

27.06.1993 In Bad Kleinen missglückt ein Einsatz der GSG-9

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Von Autor/in Wolfgang Meyer

Bis in die frühen 90er Jahre hielt das Morden der RAF an, zu den prominentesten Opfern zählten 1989 der Vorstandssprecher der „Deutschen Bank“ Alfred Herrhausen und 1991 der Chef der „Treuhand-Anstalt“ Detlev Karsten Rohwedder.

Autowrack nach dem Bombenattentat der RAF auf Alfred Herrhausen (Vorstandsprecher Deutsche Bank) in Bad Homburg

30.11.1989 Mord an Alfred Herrhausen

30.11.1989 | Eine Bombe tötet den Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen. Die RAF bekennt sich zur Tat. Doch bis heute konnten die Täter nicht ermittelt werden. Alfred Herrhausen war ein untypischer Bankchef, der sich der Öffentlichkeit stellte, sich in Osteuropa engagierte und für einen Schuldenerlass gegenüber afrikanischen Ländern warb. Auch war er ein persönlicher Vertrauter des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl.

Alfred Herrhausen, Bankmanager und Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bank AG, wurde am 30.11.1989 durch eine Bombe ermordet

30.11.1989 Nachruf auf Alfred Herrhausen

30.11.1989 | Am Tag der Ermordung des Deutsche-Bank-Chefs Alfred Herrhausen: ein Nachruf von Sibylle Krause-Burger (SDR).

Birgit Hogefeld und Wolfgang Grams gehörten zu den RAF-Terroristen der sogenannten dritten Generation. Im Bahnhof Bad Kleinen in Mecklenburg-Vorpommern konnten Spezialkräfte der GSG 9 am 27. Juni 1993 Birgit Hogefeld in der Unterführung des Bahnhofs festnehmen, doch dann kommt es zu einer Schießerei. Wolfgang Grams tötet dabei den GSG-9-Beamten Michael Newrzella und begeht anschließend Suizid.

27.6.1993 Schusswechsel mit RAF-Terroristen im Bahnhof Bad Kleinen

27.6.1993 | Spezialkräfte der GSG 9 nehmen Birgit Hogefeld fest, doch Wolfgang Grams tötet den GSG-9-Beamten Michael Newrzella und begeht dann Suizid.

Die letzte Seite des Schreibens der Roten Armee Fraktion (RAF). Das Dokument ging am 20. April 1998 bei einer Nachrichtenagentur ein. "Heute beenden wir das Projekt", hieß es dort. "Die Stadtguerilla in Form der RAF ist nun Geschichte."

20.4.1998 RAF gibt Auflösung bekannt

20.4.1998 | Die Rote Armee Fraktion (RAF) war jahrzehntelang der Inbegriff des Links-Terrorismus. Nach vielen Morden, Entführungen und Anschlägen in den 1970ern und 1980ern und mindestens zwei Generationswechseln an der Spitze der Gruppe wurde es in den 1990er-Jahren still um die RAF – so still, dass es fast eine Überraschung ist, als die RAF am 20. April 1998 in einem förmlichen Schreiben ihre Auflösung bekannt gibt mit den Worten: "Die Stadtguerilla in Form der RAF ist nun Geschichte."

Ermordung Generalbundesanwalt Buback

1972 bis 1989 Die RAF und der Deutsche Herbst

Der Herbst 1977 war eine düstere Zeit – geprägt vom Terror der RAF. Der Deutsche Herbst hatte eine lange Vor- und Nachgeschichte.

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Wolfgang Meyer