Mainz ist meine Heimat geworden.
Vor sechs Jahren ist Francisco zum Studieren von Mexiko nach Bingen gekommen. Eine große Umstellung für den jungen Mann, der direkt aus Mexiko-Stadt kommt, der Hauptstadt von Mexiko mit über neun Millionen Einwohnern. „In Mainz ist mehr los als in Bingen. Ich liebe Bingen, sehr schöne Stadt. Leider ist die etwas klein für mich. Mainz ist eine gute Möglichkeit zwischen Dorf und Stadt. Ich mag das genauso wie das Unileben.“ An der Technischen Hochschule in Bingen hat er sich für das Fach Umweltschutz eingeschrieben.
Seine Familie hat er zu Beginn vermisst, aber einsam hat er sich dadurch nicht gefühlt. Mit ihm sind noch mehr junge Menschen aus Mexiko zum Studieren nach Mainz gezogen. „In einer anderen Stadt zu leben, kann mit Einsamkeit verbunden sein.“ Zusammen haben sie aber die ersten Termine an der Uni und bei Behörden gemeistert und sind noch immer gut befreundet. „Es tut schon weh, jemand zu sehen, der sich einsam fühlt. Ich kann das verstehen. Ich glaube, wenn ich an der Seite bin, ist es schon eine kleine Hilfe.“ Besonders in Klausurenphasen fällt Francisco auf, dass Menschen einsam sind oder sich allein fühlen. Dann versucht Francesco den Kommilitoninnen und Kommilitonen zu helfen.
Gegen Einsamkeit haben Francisco besonders seine Freunde, die Natur, aber auch die Tiere geholfen, die für ihn besonders wichtig sind. „Ich habe mich, seit ich hier in Deutschland bin, nicht so allein gefühlt.“
„Fußball mag ich nicht. Das ist komplett anders als bei anderen Jungs.“ Darum rettet Emil (13) in seiner Freizeit Raupen
Emil (13) aus Künzelsau und Juliana aus Schrozberg lernen sich über ihr gemeinsames Hobby kennen: Raupen retten und zu Schmetterlingen aufziehen.
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