Zwei Freunde für Artenschutz – Raupen retten und zu Schmetterlingen aufziehen

Emil (13) aus Künzelsau und Juliana aus Schrozberg lernen sich über ihr gemeinsames Hobby kennen: Raupen retten und zu Schmetterlingen aufziehen. 

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Von Autor/in Catharin Freudenberger

Das ist so ein schönes Gefühl: Man hat die Raupen gerettet und in der Natur überleben nur zwei, drei, manchmal auch mehr – und so überleben 100. 

Es begann mit einem Aufzuchtset 

Nachdem Emil ein Schmetterlingsaufzucht-Set geschenkt bekommen hat, entdeckt er seine Leidenschaft für die Schmetterlingszucht. Die Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling findet bei ihm im Kinderzimmer statt. „Die Hülle bricht auf, sie pumpen die Flügel auf, das dauert dann so zwei bis drei Stunden“, erklärt er.

Über eine WhatsApp-Gruppe lernt er Juliana kennen – auch sie hat eine große Faszination für die Falter. „Die schwarze Raupe kann einfach so viele tolle Farben erschaffen und so toll aussehen. Man denkt: Was ist das für eine schwarze Raupe mit weißen Punkten? Und nachher wird das ein wunderschöner Schmetterling“, erzählt sie.

Eine Raupen-Freundschaft begann 

Die beiden Freunde gehen regelmäßig gemeinsam auf Raupensuche, denn in der freien Natur lauern Fressfeinde, Rasenmäher oder Pestizide. Viele Arten sind stark bedroht oder bereits ausgestorben. Einige Raupen schlüpfen bei Emil, der Rest auf Julianas Balkon. Danach kommen sie in Emils Schmetterlingshaus, bis sie bereit sind, freigelassen zu werden.

Ich finde es einfach schön, wenn man die vom Ei, von den Raupen, die eigentlich nicht die allerschönsten sind, aufzieht und dann einfach die schönen Schmetterlinge freilässt.

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Catharin Freudenberger
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