2000 Tiere gerettet – Kai versorgt hilfsbedürftige Tiere

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Von Autor/in Sabine Keller

Kai arbeitet ehrenamtlich als Rettungssanitäter beim Deutschen Roten Kreuz. Bei seinen Einsätzen fiel ihm und seinen Kolleginnen und Kollegen auf, dass Tierbesitzer häufig ein Problem haben, wenn sie einen Unfall haben oder ins Krankenhaus gefahren werden müssen. Wohin mit dem Hund, wenn man beim Gassigang gestürzt ist und der Krankenwagen einen mitnimmt? Also gründete er im Februar letzten Jahres den Verein „Fahr- und Notdienst für alle Tiere Saar-Pfalz e.V.“. Der Notdienst ist Tag und Nacht erreichbar.

„Man muss schon ein großes Herz für die Tiere haben, wenn man so was macht, Tieren Tag und Nacht helfen zu wollen.“.

Von Zuhause koordiniert er die Rettungsaktionen und Fahrten. Das klappt momentan ganz gut, da sich der Bademeister in Elternzeit befindet.
Ob ausgesetzte Schweine, illegale Welpen, verletzte Wildtiere, Kai vermittelt mit seinen mittlerweile über 40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die Tiere an verschiedenste Stellen. Sein Team besteht überwiegend aus Fachpersonal auch Tierärztinnen sind dabei oder Biologen. Nicht unwichtig, wenn ein krankes Tier schnell Hilfe benötigt oder wenn sie auf Exoten treffen, Schlangen zum Beispiel, von denen man auf Anhieb nicht weiß, ob sie giftig sind oder nicht.

Wer mithelfen möchte, muss eine Ausbildung von 120 Stunden absolvieren. Über 100 Stellen arbeiten mit ihm zusammen: Tierheime, Wildtierauffangstationen oder Privatpersonen. So konnte Kai zum Beispiel eine Wildkautzbaby retten, das seine Mutter verloren hatte und ohne die Hilfe von Kai nicht überlebt hätte.

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