Ich möchte den öffentlichen Raum kindgerechter gestalten.
Wickelmöglichkeit im öffentlichen Raum
Holger und Niklas aus Freiburg im Breisgau finden, dass es zu wenig Wickelmöglichkeiten im öffentlichen Raum gibt. Aus dieser Erkenntnis entsteht das sogenannte Wickelboard – ein geschützter Wickeltisch, der auf Spielplätzen, in Parks oder an anderen Orten installiert werden kann, an denen sich Familien mit Kleinkindern aufhalten.
Outdoor-Wickeltisch: Von der Idee zum Prototyp
Die Idee entwickelt sich während ihres Sozialarbeitsstudiums. „Wir sind mit einer Freundin auf einem Spielplatz, als sie ihr Kind auf einer Parkbank wickeln muss“, erzählt Holger. Diese Alltagssituation bringt die beiden dazu, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ihre Bachelorarbeit widmen die Studenten von Sozialer Arbeit dem kindgerechten Wickeln im öffentlichen Raum. Schon während des Studiums bauen sie den ersten Prototyp.
Bedürfnisse von Kind und Eltern einbeziehen
„Wir haben uns genau angesehen, was Eltern und Kinder brauchen, und das in die Gestaltung integriert“, erklärt Niklas. Mit Unterstützung einer Crowdfunding-Kampagne und regionalen Herstellern testen sie das Wickelboard erstmals in Freiburg. Das Feedback ist überwiegend positiv und die Idee findet schnell auch überregional Interesse – Städte aus Deutschland, Österreich und Luxemburg melden sich.
Das nächste Projekt
Neben dem Wickelboard arbeiten Holger und Niklas an weiteren Projekten, um den öffentlichen Raum familienfreundlicher zu gestalten. Dazu gehören etwa neue Sitzmöglichkeiten, die das Stillen oder Füttern von Kleinkindern angenehmer machen sollen. Beide sehen noch viel Potenzial in der Gestaltung von Spielplätzen und öffentlichen Räumen.
Wir möchten dazu beitragen, dass Städte inklusiver und besser an die Bedürfnisse von Familien angepasst werden.
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