In Rheinland-Pfalz bekommen Gerichts·vollzieher besondere Westen.
Die Westen sollen die Gerichts·vollzieher schützen.
Zum Beispiel vor Messer·stichen.
Das sagt Philipp Fernis.
Philipp Fernis ist der Justiz·minister von Rheinland-Pfalz.
Was macht ein Gerichts·vollzieher?
Ein Gerichts·vollzieher setzt Entscheidungen vom Gericht durch.
Zum Beispiel entscheidet ein Gericht:
Die Person hat ihre Miete lange nicht bezahlt.
Die Person muss aus der Wohnung ausziehen.
Die Person möchte nicht aus der Wohnung ausziehen?
Dann kommt ein Gerichts·vollzieher zu der Person nach Hause.
Der Gerichts·vollzieher gibt Leuten den Auftrag:
Räumt die Sachen von der Person aus der Wohnung.
Das nennt man auch Zwangs·räumung.
Warum brauchen die Gerichts·vollzieher Schutz·westen?
Der Verband der Gerichts·vollzieher sagt:
Gerichts·vollzieher haben eine gefährliche Arbeit.
- Sie werden bedroht.
- Sie werden beleidigt.
- Sie werden manchmal auch angegriffen.
Ein Beispiel:
Im Saarland ist ein Gerichts·vollzieher gestorben.
Der Gerichts·vollzieher wollte eine Wohnung zwangs·räumen.
Der Bewohner von der Wohnung ist wütend geworden.
Der Bewohner hat den Gerichts·vollzieher mit einem Messer angegriffen.
Der Gerichts·vollzieher hat keine Schutz·weste getragen.
Der Gerichts·vollzieher ist an dem Messer·stich gestorben.
Der Verband der Gerichts·vollzieher sagt:
Darum brauchen Gerichts·vollzieher Schutz·westen.
Und Rheinland-Pfalz testet auch ein neues Alarm·system.
Mit dem Alarm·system können Gerichts·vollzieher schnell Hilfe holen.