Auf einem Gnaden·hof haben 42 Galloway-Rinder gelebt.
Der Gnaden·hof war im Rhein-Lahn-Kreis.
Das ist in dem Bundes·land Rheinland-Pfalz.
Der Gnaden·hof war von einem Tier·schutz·verein.
Aber der Tier·schutz·verein hat gesagt:
Wir haben zu wenig Geld.
Der Tier·schutz·verein hat die Galloway-Rinder getötet.
Was sind Galloway-Rinder?
Galloway-Rinder kommen aus Schottland.
Galloway-Rinder haben ein langes Fell mit Locken.
Galloway-Rinder haben keine Hörner.
Was ist ein Gnaden·hof?
Auf einem Gnaden·hof können Tiere leben.
Die Tiere leben dort bis sie sterben.
Die Tiere bekommen Futter und Pflege.
Die Tiere müssen nichts für Menschen machen.
Die Tiere müssen nicht mehr von dem Gnaden·hof weg.
Welche Probleme hat es dann gegeben?
Die Kosten für die Galloway-Rinder auf dem Gnadenhof haben Tier·paten bezahlt.
Tier·paten sind Menschen.
Tier·paten zahlen Geld für die Rinder auf dem Gnaden·hof.
Die Tier·paten bekommen nichts dafür.
Das bezahlt der Gnaden·hof zum Beispiel von dem Geld:
- Futter
- oder Behandlungen von einem Tier·arzt.
Der Tier·schutz·verein hat den Tier·paten einen Brief geschrieben.
Das war am Anfang vom Monat Juni.
In dem Brief hat der Tier·schutz·verein geschrieben:
Wir haben zu wenig Tier·paten.
Darum haben wir zu wenig Geld.
Der Gnaden·hof macht Ende Juni zu.
Den Tier·schutz·verein gibt es dann auch nicht mehr.
Die Galloway-Rinder sollen aber weiter·leben.
Die Galloway-Rinder müssen dann an einen anderen Ort.
Der Tier·schutz·verein hat aber nicht auf eine Antwort gewartet.
Der Tier·schutz·verein hat die Galloway-Rinder getötet.
Das war nur wenige Tage später.
Das sagt das Veterinär·amt im Rhein-Lahn-Kreis.
Das Veterinär·amt ist ein Amt für Tiere.
Das Veterinär·amt kümmert sich darum:
Halten die Menschen alle Regeln für Tiere ein?
Was sagen die Tier·paten jetzt?
Die Tier·paten sind jetzt wütend.
Die Tier·paten sagen:
Andere Menschen wollten die Galloway-Rinder aufnehmen.
Aber der Tier·schutz·verein hat die Galloway-Rinder getötet.
Das war nicht nötig.