Ein Verein hat dieses Jahr viele Reh·kitze gerettet.
Der Verein heißt: Kitz Retter Neckar Alb.
Es waren mehr als 300 Reh·kitze.
So viele waren es noch nie.
Das sagt der Verein.
Was ist ein Reh·kitz?
Ein Reh·kitz ist ein junges Reh.
Rehe leben:
- in Wäldern
- und auf Feldern
Warum sind Reh·kitze in Gefahr?
Reh·kitze verstecken sich im hohen Gras.
Land·wirte sehen sie deshalb nicht.
Die Land·wirte fahren mit großen Maschinen über das Feld.
Die Maschinen verletzen dann die Rehkitze.
Oder die Reh·kitze sterben.
Wie hilft der Verein den Reh·kitzen?
In dem Verein arbeiten Helfer.
Die Helfer kommen vor der Ernte auf die Felder.
Die Helfer suchen nach den Tieren.
Die Helfer suchen mit Drohnen und Kameras nach Reh·kitzen.
Drohnen sind kleine Flug·geräte.
Sie fliegen ohne Menschen an Bord.
Menschen steuern sie von der Erde.
Die Drohnen fliegen über Felder.
Die Drohnen fliegen auch über Wiesen.
Die Helfer suchen auch mit Wärme·bild·kameras.
Wärme·bild·kameras zeigen Temperaturen.
Lebe·wesen sind wärmer als die Umgebung.
Darum sieht man ein Reh·kitz auf der Kamera.
Das Reh·kitz leuchtet orange-rot.
Die Wiese leuchtet grün oder blau.
Die Helfer finden die Reh·kitze im Gras.
Sie bringen die Reh·kitze zu ihren Müttern zurück.
Wo arbeitet der Verein?
Der Verein Kitz Retter Neckar Alb arbeitet rund um Tübingen.
Der Verein arbeitet auch auf der Schwäbischen Alb.
In diesem Jahr gab es mehr Einsätze als in den letzten Jahren.