Hessische Bergstraße

Katja Simon

Mit 24 Jahren hat Katja Simon schon einiges an Weinbauerfahrung gesammelt.

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Bevor sie Weinkönigin im Anbaugebiet Hessische Bergstraße wurde, hat sie ihren Bachelor für Weinbau und Oenologie in Geisenheim abgeschlossen und absolviert aktuell ein vertiefendes Masterstudium, das sie auch für zwei Semester nach Wien führte.

Die Liebe zum Wein wurde ihr in die Wiege gelegt

Aufgewachsen in einem Zweifamilien-Weingut, war der Weinbau bereits von Klein auf Teil ihres Lebens und motivierte sie, selbst Winzerin zu werden. Während der Ausbildung zur Winzerin habe sich ihre Leidenschaft für Wein richtig gefestigt, sagt sie - „als ich den gesamten Prozess von der Rebe über die Traube bis hin zum abgefüllten Wein verstanden und begleitet habe und mir bewusst wurde, wieviel Arbeit, Herzblut und Leidenschaft in einer Flasche Wein steckt“.

Weinbau-Praktika auf Mallorca, in Südtirol, der Pfalz und im Rheingau

Gebietsweinkönigin wollte die junge Frau aus Zwingenberg unter anderem wegen ihrer engen Verbindung zur Heimat werden. Das Amt hat ihr die ideale Möglichkeit geboten, ihr Fachwissen mit ihrer Begeisterung für die Region und deren Weine zu verbinden, sagt sie. Besonders beeindruckt hat sie die Bergsträßer Weinlagenwanderung, die rund 30.000 Wandernde anzog und die Möglichkeit bot, Weine dort zu verkosten, wo sie wachsen.

Als Deutsche Weinmajestät möchte sie sich für eine stärkere Vernetzung der Branche entlang der gesamten Wertschöpfungskette einsetzen. Zudem möchte sie die Wertschätzung für den Wein, das Handwerk und für die Menschen dahinter fördern.

Jedes der 13 Anbaugebiete hat seinen ganz eigenen Charakter, seine Traditionen, Menschen und Geschichten, und genau das macht die deutsche Weinkultur so faszinierend.

Ihr Lieblingswein ist der Riesling

Katja Simon, die sich selbst als authentisch, wissbegierig und begeisterungsfähig bezeichnet, schätzt besonders den Riesling, den sie gern mit einem Flammkuchen kombiniert. In ihrer Freizeit ist sie gern draußen – mit dem Familienhund, auf dem Tennisplatz oder beim Skifahren. Gern spielt sie Klavier, zwar nicht übermäßig gut, „aber mit großer Begeisterung“. Am meisten ist sie von ihrer Mutter beeindruckt, die es Katja und ihrer Schwester trotz eines schweren familiären Schicksalsschlages ermöglichte, eine unbeschwerte und liebevolle Kindheit zu führen.

Als Deutsche Weinmajestät möchte sie sich für eine stärkere Vernetzung der Branche entlang der gesamten Wertschöpfungskette einsetzen. 

Ein Glas Wein würde Katja gern mit der Comedienne Hazel Brugger trinken, bei der sie Intellekt mit Empathie verbunden sieht. Dabei würden sie viel lachen sowie ehrlich und offen über das Leben sprechen – „genau mein Ding“.

Quelle: DWI

Erstmals publiziert am
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Autor/in
SWR