Notstand beim Trinkwasser - Fehlende Infrastruktur und anstehende Milliardeninvestitionen

Hitze und Rekordverbrauch: In vielen Regionen stößt die Trinkwasserversorgung an Grenzen. Experten warnen: Viele Systeme sind auf den Klimawandel nicht vorbereitet.

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Von Autor/in Niklas Maurer, David Meilländer

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Nie war es Ende Juni so heiß seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Doch die Rekorde bringen die Trinkwasserversorgung an ihre Grenzen.  

Viele Kommunen mussten in diesem Sommer den Wasserverbrauch einschränken, weil der Konsum deutlich höher ist als die Wasserinfrastruktur leisten kann. Ein Problem, das in Zukunft noch schlimmer werden könnte. Denn je wärmer es ist, desto höher ist der Verbrauch – und Klimaforscher erwarten in den nächsten Jahrzehnten eine deutliche Zunahme von Hitzetagen im Durchschnitt. Experten warnen: Die Wasserinfrastruktur an vielen Orten ist darauf nicht vorbereitet. Laut einer Studie im Auftrag des Verbands der Kommunalen Unternehmen sind in den nächsten 20 Jahren Investitionen von 800 Milliarden Euro nötig, 80 bis 120 Milliarden allein für die Klimaanpassung. Aber können die Wasserversorger das ohne Hilfe stemmen? 

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Niklas Maurer
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David Meilländer
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