Vor mehr als einhundert Jahren wurden in vielen unserer Wälder breite Gräben gezogen. In ihnen sollte das Wasser bei starken Regenfällen aus dem Wald herausgeleitet werden, denn Fichten beispielsweise stehen nicht gerne im Feuchten. Doch diese Rinnen sorgten zum einen häufig dafür, dass waldabwärts gelegene Orte regelmäßig überflutet wurden und zum anderen fehlt heute in Zeiten zunehmender Dürreperioden das Wasser im Wald.
Deshalb hat ein Umdenken stattgefunden. Nicht mehr: Wie kriegen wir das Wasser AUS dem Wald, sondern: Wie halten wir es drinnen? Ein Thema, dass auch die Wissenschaftler der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, kurz FVA, in Freiburg beschäftigt.