Hans Knauß aus Sindelfingen springt seit 56 Jahren Fallschirm und filmt seine Sprünge mit Helmkameras. Er beweist, dass man auch im Alter durchaus noch abenteuerlichen Hobbies nachgehen kann. Der 78-jährige ehemalige Lehrer war als Kind schon fasziniert von dem Sport. Bei Flugschauen hat er amerikanische Fallschirmspringer aus Hubschraubern springen sehen, beobachtet, wie sie eine gefühlte Ewigkeit im freien Fall schwebten und dann unversehrt vor den Zuschauern landeten. Sein Berufswunsch, Fallschirmjäger zu werden, klappte zwar nicht. Dennoch ließ ihn die Leidenschaft ein Leben lang nicht los. In der Landesschau erzählt er, wie sich die Technik über die Jahre verändert hat, wo er gern noch Fallschirmspringen würde und wann er seinen allerletzten Sprung machen will.
André Mikitta springt mit seinem Motorrad 12 Meter durch die Luft
Waghalsige Sprünge, spektakuläre Stunts: André Mikitta fliegt auf seinem Motorrad meterhoch durch die Luft – und träumt von der Profi-Karriere. Aufgewachsen direkt neben einer Motocross-Strecke, war seine Begeisterung früh geweckt. Schon als Sechsjähriger sitzt er auf der ersten Maschine. Motocross-Rennen fährt er inzwischen keine mehr, seine Leidenschaft gilt heute ganz dem Freestyle-Sport. Jede freie Minute trainiert er auf einem selbstgebauten Gelände für seinen Traum und zeigt sein Können in großen Shows. Wie es sich anfühlt, 12 Meter hoch in der Luft zu stehen, und warum seine Mutter bei jedem Sprung den Atem anhält, erzählt er live in der Landesschau.
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Professionelles Reinlegen Stefanie Renk – Ein Leben als Lockvogel bei „Verstehen Sie Spaß?“
Pünktlich zur neuen Ausgabe der ARD Sendung „Verstehen Sie Spaß?“ nimmt uns Stefanie Renk mit hinter die Kulissen der Kult-Sendung. Sie ist bereits seit Jahren für die ARD Show als Lockvogel im Einsatz. Wie viel Schauspiel, Improvisation und Menschenkenntnis hinter solchen Streichen steckt, das erzählt die Gaggenauerin in der Landesschau.
Die Stimme des deutschsprachigen Chansons Annett Louisan begeistert mit feinsinnigen Texten
Klein, blond und mit Elfenstimme – so wurde Annett Louisan lange wahrgenommen. Als Popstar mit Lolita-Image stürmte sie 2004 die deutschen Charts. Inzwischen gilt Annett Louisan als die Stimme des deutschsprachigen Chansons. Sie hat dieses Genre maßgeblich geprägt und ihm eine ganz eigene, unverwechselbare Note gegeben. Gerade Frauen mögen ihre Musik und ihre Texte, in denen die Sängerin immer wieder mit viel Humor auch das Älterwerden thematisiert.
Im Gedenken an ihren verstorbenen Mann Fahrradtouren geben Gerda Masen neuen Lebensmut
Gerda Masen aus Stuttgart-Stammheim hat mit ihrem Mann leidenschaftlich gerne Fahrrad- und Paddeltouren unternommen. Tausende Kilometer waren die beiden in 48 Jahren Beziehung miteinander unterwegs. 2025 verstarb ihr Mann und Gerda Masen ging weiter auf Tour, für ihren Mann und für sich selbst. Für sie ist dies ein wichtiger Teil ihrer Trauerarbeit.
Mannheim-Schönau soll lebenswerter werden Panajotis Neuert pimpt seinen „schmuddeligen“ Stadtteil
Panajotis „Joti“ Neuert liebt seinen Stadtteil „Schönau“, auch wenn der Mannheimer Bezirk immer wieder negative Schlagzeilen macht. Schönau gilt als sozialer Brennpunkt. Joti sieht das aber ganz anders. Seine Heimat ist lebenswert und deswegen liegt es ihm am Herzen, die Menschen, die dort leben, glücklich zu machen. Joti betreibt einen mobilen Pflegedienst, einen Inklusionskiosk, hat gerade eine Bäckerei übernommen und feiert mit allen Bewohnern jedes Jahr ein großes Sommerfest. „Ehrlich mit Herz“, so beschreibt er sein Schönau. Und das sollen alle anderen auch wissen.
Vater und Sohn stehen vor Herausforderungen Christoph und Maximilian Hald kämpfen für ihre Familienbrauerei
360 Jahre Brautradition in Dunstelkingen im Landkreis Heidenheim. Bei Familie Hald wird schon seit vielen Generationen Bier gebraut. Vater Christoph und sein Sohn Maximilian stehen gemeinsam vor der Herausforderung, ihre alte Familienbrauerei durch eine Zeit zu führen, in der die Menschen anders trinken, alkoholfreie Getränke boomen und Tradition allein nicht mehr ausreicht, um die Zukunft eines Familienbetriebs zu sichern.
Kneipenwirt und Nachtbürgermeister Jimmy Sebastian Kneipp kennt Heidelbergs Nachtschwärmer
Das Fandango von Jimmy Sebastian Kneipp in Heidelberg-Rohrbach ist ein eigener kleiner Kosmos und ein zweites Wohnzimmer für viele. In seiner Eckkneipe sitzen Menschen zusammen, die sich sonst vielleicht nie begegnen würden: Junge und Alte, Akademiker, Sozialarbeiter, Polizisten oder ehemalige Häftlinge. Jimmy Sebastian Kneipp ist auch Nachtbürgermeister in Heidelberg und weiß, was Heidelberger Nächte ausmacht