Artenschutz, Auswilderung und Lebensräume schaffen: Die Karlsruher Zoo-Docs Lukas Reese und Marco Roller haben alle Hände voll zu tun. Aktuell arbeiten sie an einem Savannen-Gehege, in dem viele Tiere zusammenleben. In der Landesschau erzählen sie, wie sie dieses und weitere Projekte umsetzen.
Mehr von den Zoo-Docs:
Zoo-Docs Großputz bei den Seelöwen und besondere Überraschung für Förderin
Bei den Seelöwen wird das Außenbecken im Sommer nahezu wöchentlich gereinigt. Eine Abkühlung ist das für Tierpfleger Moritz Ehlers zwar auch, allerdings eine, bei der ordentlich angepackt werden muss. Auch Zoodirektor Matthias Reinschmidt hat etwas Besonderes vor und überrascht Förderin Franziska Schnaiter mit einer wertschätzenden Geste.
Geschichten aus dem Karlsruher Zoo Die Zoo-Docs: Wildes Treiben in der Afrika-Savanne
Im Zoo Karlsruhe beginnt eine neue Ära: eine Wohngemeinschaft in der Afrika-Savanne. Säbelantilopen, Moorantilopen und Zebras teilen sich ab sofort ein Gehege. Was in der freien Wildbahn funktioniert, sorgt im Zoo für brenzlige Situationen.
Die Zoo-Docs Die Ameisenbären bekommen ein neues Gehege
Im Zoo Karlsruhe leben die Ameisenbären Donni und Papuri. Sie gehören zur Unterart der Tamandua. Ihr Gehege wurde renoviert und hat einen neuen Laufgang als Verbindung zum Außenbereich bekommen. Bis sie den annehmen, muss Revierleiter Michael Heneka allerdings noch ein paar Leckereien verteilen.
Mehr Studiogäste in der Landesschau:
Mutter auf Abruf Ruth Schwarz arbeitet als Bereitschaftspflegemutter
Seit über 20 Jahren ist Ruth Schwarz aus Winterbach Bereitschaftspflegemutter. Besonders häufig kümmert sich die gelernte Hebamme um Neugeborene und Säuglinge. Insgesamt hat sie schon 34 Kinder bei sich aufgenommen. Oft kommen diese aus schwierigen Familienverhältnissen. Für Ruth bedeutet das, immer wieder ihr Herz zu öffnen sowie Abschied zu nehmen.
Zwischen Gesundheit und Krankheit Achim Speck kam vom Übergewicht in die Magersucht
Achim Speck aus Geisingen an der Donau wog mit 18 Jahren über 130 Kilo und wollte abnehmen. Nach ersten Erfolgen packte ihn der Ehrgeiz. Er entdeckte den Laufsport für sich und wollte immer schneller und schlanker werden. Am Ende verlor er nicht nur das Gefühl dafür, was gesund ist, sondern wog nur noch 36 Kilogramm bei einer Größe von 1,80 Meter. In letzter Minute wurde er gerettet. Eine Therapie half ihm, seine Balance zu finden. Inzwischen kann er normal essen und wieder Sport machen.
Beruflicher Traum erfüllt Michael Gries ist Physiotherapeut mit Sehbehinderung
Michael Gries aus Backnang hat eine Sehbehinderung. Trotzdem hat er seinen Traumberuf erlernt und führt heute seine eigene Praxis für Physiotherapie. Eine Erbkrankheit raubte ihm seit dem siebten Lebensjahr kontinuierlich die Sehfähigkeit. Er sieht seine Einschränkung im Beruf dennoch teilweise als Vorteil, denn er kann mit seinen Händen „sehen“.