Erstmals am 21.09.2026 ab 18:30 Uhr auf arte

Mit dem Zug durch Estland

Per Bahn durch Estland: von Paldiski über Tallinn, Narwa und Tartu bis Valga. Zwischen UNESCO-Altstadt, Mittsommerstimmung und Braunbären im Nationalpark.

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Stand

Von Autor/in Alexander Schweitzer

Estland ist das nördlichste Land des Baltikums und seit 35 Jahren unabhängig. Wir erkunden eines der am dünnsten besiedelten Länder Europas mit der Eisenbahn und erleben dabei Natur und Kultur des ehemals russischen und deutsch geprägten Landes.

Leuchtturm in Paldiski.
Leuchtturm in Paldiski. Paldiski besitzt einen eisfreien Hafen. Wegen des Hafens wurde hier die erste Eisenbahn Estlands gebaut, die über Tallinn bis nach St. Petersburg führte. Zur Sowjetzeit befand sich in Paldiski das größte Trainingszentrum für Atom-U-Boote. Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Einfahrt in Keila, zu Deutsch: Kegel – die Strecke hat daher ihren Spitznamen: „Kegelbahn“.
Einfahrt in Keila, zu Deutsch: Kegel – die Strecke hat daher ihren Spitznamen: „Kegelbahn“. Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Ehemalige Militärbahn auf der Insel Naissaar
Ehemalige Militärbahn auf der Insel Naissaar – rund acht Kilometer entfernt von Tallinn. Die Bahn stammt noch aus der Zarenzeit. Die Sowjets haben nach 1945 Seeminen auf ihr transportiert. Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Überreste der Seeminen auf Naissaar.
Überreste der Seeminen auf Naissaar. Tausende dieser Minen wurden in der Ostsee versenkt. Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
„Baltischer Bahnhof“ in Tallinn, der größte Bahnhof Estlands.
„Baltischer Bahnhof“ in Tallinn, der größte Bahnhof Estlands. Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Marktplatz in Tallinn – seit Jahrhunderten das Zentrum der estnischen Hauptstadt.
Marktplatz in Tallinn – seit Jahrhunderten das Zentrum der estnischen Hauptstadt. Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Die Altstadt Tallinn
Die Altstadt Tallinns hat eines der weltweit am besten erhaltenen Stadtzentren aus der Hansezeit und wurde von der UNESCO entsprechend geadelt. Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Stadtansicht von Tallinn von der Ostsee aus.
Stadtansicht von Tallinn von der Ostsee aus. Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Dunkle Wolken über Estland sind leider nicht selten.
Dunkle Wolken über Estland sind leider nicht selten. Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Das stattliche Bahnhofsgebäude in Narwa aus dem Jahre 1953.
Das stattliche Bahnhofsgebäude in Narwa aus dem Jahre 1953. Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Der Bahnhof in Narwa bleibt verschlossen, bis ein Zug eingefahren ist.
Der Bahnhof in Narwa bleibt verschlossen, bis ein Zug eingefahren ist. Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Der Fluss Narva bildet die Grenze zwischen Russland und Estland.
Der Fluss Narva bildet die Grenze zwischen Russland und Estland. Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Narwa: Ein Grenzübertritt nach Russland ist hier seit dem russischen Überfall auf die Ukraine nur noch zu Fuß möglich.
Narwa: Ein Grenzübertritt nach Russland ist hier seit dem russischen Überfall auf die Ukraine nur noch zu Fuß möglich. Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Die Setukesen, eine ethnische Minderheit in Estland, singen beim Mittsommerfest Seta Leelo, ein besonderer Gesang bei dem der Chor der Vorsängerin folgt.
Die Setukesen, eine ethnische Minderheit in Estland, singen beim Mittsommerfest Seta Leelo, ein besonderer Gesang bei dem der Chor der Vorsängerin folgt. Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Brücke über den Emajögi, zu Deutsch etwa „Mutterfluss“, er ist der längste Fluss Estlands.
Brücke über den Emajögi, zu Deutsch etwa „Mutterfluss“, er ist der längste Fluss Estlands. Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Estland ist sehr dünn besiedelt. Viele Esten haben ein Ferienhaus mit See.
Estland ist sehr dünn besiedelt. Viele Esten haben ein Ferienhaus mit See. Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Zug aus Lettland im Grenzbahnhof Valga.
Zug aus Lettland im Grenzbahnhof Valga. Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Grenzbahnhof Valga
Grenzbahnhof Valga: Benutzerfreundlich, am selben Bahnsteig halten die Züge aus Estland, links und Lettland, rechts. Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Stalinistischer Bahnhofsbau in Valga – der Zug nach Tallinn kurz vor der Ausfahrt.
Stalinistischer Bahnhofsbau in Valga – der Zug nach Tallinn kurz vor der Ausfahrt. Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Das Flüsschen Konnaoaja inmitten Valgas bildet die Grenze zwischen Estland und Lettland.
Das Flüsschen Konnaoaja inmitten Valgas bildet die Grenze zwischen Estland und Lettland. Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen

Gerade zur Mittsommerzeit tauen hier Land und Leute im wahrsten Sinne des Wortes auf. Die Reise führt uns von der Hafenstadt Paldiski im Nordwesten über die Hauptstadt Tallinn immer Richtung Osten bis zur russischen Grenze nach Narwa. Weiter Richtung Süden erleben wir die ehemalige europäische Kulturhauptstadt Tartu und enden schließlich in Valga an der Grenze zu Lettland. Dabei dürfen wir Tallinna kilud, eine Fischspezialität, genauso probieren, wie wir die von der Unesco geadelte Altstadt Tallinns besuchen.

Weiter Richtung Osten wird unser Zug sicher von der ersten Lokführerin Estlands gesteuert. Im endlosen Grün Estlands fühlen sich viele Tiere wohl - im Nationalpark Alutaguse leben vor allem viele Braunbären.

(ESD arte: 21.09.2026)

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Alexander Schweitzer
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