Estland ist das nördlichste Land des Baltikums und seit 35 Jahren unabhängig. Wir erkunden eines der am dünnsten besiedelten Länder Europas mit der Eisenbahn und erleben dabei Natur und Kultur des ehemals russischen und deutsch geprägten Landes.
Gerade zur Mittsommerzeit tauen hier Land und Leute im wahrsten Sinne des Wortes auf. Die Reise führt uns von der Hafenstadt Paldiski im Nordwesten über die Hauptstadt Tallinn immer Richtung Osten bis zur russischen Grenze nach Narwa. Weiter Richtung Süden erleben wir die ehemalige europäische Kulturhauptstadt Tartu und enden schließlich in Valga an der Grenze zu Lettland. Dabei dürfen wir Tallinna kilud, eine Fischspezialität, genauso probieren, wie wir die von der Unesco geadelte Altstadt Tallinns besuchen.
Weiter Richtung Osten wird unser Zug sicher von der ersten Lokführerin Estlands gesteuert. Im endlosen Grün Estlands fühlen sich viele Tiere wohl - im Nationalpark Alutaguse leben vor allem viele Braunbären.
(ESD arte: 21.09.2026)