Am Göta Älv, Schwedens wasserreichstem Fluss, der den Vänernsee mit dem Katgtegat verbindet, stürzt sich das Wasser als Wasserfälle 32 Meter in die Tiefe. Vor hundert Jahren waren die Fluten noch nicht gebändigt.SWRHagen von Ortloff
Der Wasserfaller wurde im Laufe der Zeit kanalisiert, so dass das Wasser nicht mehr ungestüm in seinem Bett, sondern kontrolliert über die Turbinen nach unten fließt.SWRHagen von Ortloff
Zu Beginn des zweiten Weltkrieges wurde in Trollhättan das Hojum-Kraftwerk erreichtet. Die Maschinenhalle wurde in einen Berg gesprengt. Man wollte bei einem eventuellen Bombenangriff nur wenig "Angriffsfläche" bieten.SWRHagen von Ortloff
Das Wasser lief durch einen Kanal direkt durch die ersten zwei Turbinen. Sie kamen von NoHAB, das ganz in der Nähe sein Werk bebaut hatte.SWRHagen von Ortloff
Ein imposantes Bauwerk ist der "Russenkran" - auch seine Geschichte ist spannend. Russland hatte bei NoHAB nach den ersten Weltkrieg 1000 Dampflokomotiven bestellt. Da dieser Auftrag umstritten war, wurden nur 500 Maschinen ausgeliefert. Russland bezahlte mit 56 Tonnen Gold.SWRHagen von Ortloff
Viele technische Bauwerke, die man auch heute noch bewundern kann, wurden von NoHAB errichtet. Auch die Klappbrücke von Västmanor, die schon über acht Jahrzehnte Dienst tut. - Hier ist die Klappbrücke über den Göta Älv ganz geöffnet.SWRHagen von Ortloff