Geschäftsbericht 2025

Landessenderdirektion Baden-Württemberg

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Neue Wege gehen, um noch mehr Menschen mit regionalen Inhalten aus Baden-Württemberg zu erreichen – das hat sich für die Landessenderdirektion Baden-Württemberg 2025 ausgezahlt.

Der Landessender unter der Leitung von Stefanie Schneider ist unter anderem für die Nachrichten aus Baden-Württemberg zuständig. Die Nachrichtenmarke SWR Aktuell erreicht im Fernsehen Millionenpublikum. Die Radioprogramme SWR1 BW und SWR4 BW gehören ebenfalls zur Landessenderdirektion.

Das Bild zeigt ein Portrait von Stefanie Schneider
Stefanie Schneider, Landessenderdirektorin Baden-Württemberg © SWR/Monika Maier Monika Maier

Das gleiche gilt für Storytelling-Podcasts oder Formate wie die „Landesschau“ und „SWR Heimat“. Der Content aus Baden-Württemberg wird zielgruppengerecht im Linearen oder auf Drittplattformen veröffentlicht. Auf YouTube beispielsweise folgen der Landesschau BW 374.000 Abonnentinnen und Abonnenten.

Der multimediale Content für die verschiedenen Ausspielwege kommt zu großen Teilen aus den acht Regionalstudios Freiburg, Friedrichshafen, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Stuttgart, Tübingen und Ulm. Die Studios sind ebenfalls der Landessenderdirektion zugeordnet.

Regionale Inhalte aus Baden-Württemberg bundesweit erfolgreich

Dank der Zusammenarbeit mit den anderen Direktionen und der ARD sind 2025 einige neue Formate entstanden. Die Doku-Serie „Feuer und Flamme“ beispielsweise begleitet die Heidelberger Feuerwehr mit Bodycams hautnah bei ihren Einsätzen. Die Folgen haben in der ARD Mediathek nach vier Wochen über vier Millionen Wiedergaben erzielt.  

Szene der Doku-Serie „Feuer und Flamme“ aus Heidelberg: Ein Feuerwehrmann in einem von Rauch erfüllten Treppenhaus
Szene der Doku-Serie „Feuer und Flamme“ aus Heidelberg Sebastian Drolshagen

Auch eine Serie zum 50. Geburtstag des Europa-Parks zeigt, dass regionale Inhalte bundesweit für Aufmerksamkeit sorgen. Das gilt zum Beispiel auch für den Storytelling-Podcast über den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer.

Nah bei den Menschen sein

Mit PopUp Studios hat die Landessenderdirektion ein neues Format ausprobiert, um noch mehr mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Dafür haben sich die Teams in verschiedenen Städten für ein paar Tage in leerstehende Räume eingemietet und kleine Sendestudios auf Zeit eingerichtet. Interessierte konnten vorbeikommen, um zu sehen, wie der SWR arbeitet, Fragen stellen oder auch Kritik loswerden. Die Teams waren über das Jahr verteilt in Bad Mergentheim, Schwäbisch Gmünd, Lörrach, Vaihingen an der Enz und Stuttgart. In Schwäbisch Gmünd beispielsweise kamen an drei Tagen über 1.000 Menschen vorbei. Das Feedback war überwiegend positiv. Deswegen wird es auch 2026 PopUp Studios in anderen Städten geben.

Das PopUp Studio von SWR und CORRECTIV in Stuttgart Vaihingen
Das SWR PopUp Studio in Stuttgart. Jakob Sax

Von Nachrichten bis hin zu großer Unterhaltung

Parallel dazu war die Landessenderdirektion im Alltagsgeschäft sehr gefordert. Ein Beispiel war die vorgezogene Bundestagswahl. Die beteiligten Redaktionen haben wochenlang über die Wahl, die Kandidierenden und die Themen berichtet. Mit einer „Zugehört“-Serie haben die Reporterinnen und Reporter die Sorgen und Hoffnungen der Menschen in Baden-Württemberg sichtbar gemacht.

Die Wahl fand mitten in der Fastnachtszeit statt. Auch hier hat die Landessenderdirektion wie jedes Jahr verschiedene Umzüge und Saalfastnachten verantwortet und damit Brauchtum und gute Laune in die Wohnzimmer übertragen. Die Veranstaltungen in Konstanz, Waldshut, Ehingen, Donzdorf und anderen Städten haben im SWR Fernsehen und der ARD Mediathek insgesamt fast sechs Millionen Menschen erreicht.

SWR1 Hitparade Finale 2025 Stuttgart - Patrick Neelmeier, Annett Lorisz, Matthias Sziedat, Ingo Lege, Jochen Stöckle und Max Oehl
Das Finale der SWR1 BW Hitparade in der Stuttgarter Schleyer-Halle. Ronny Zimmermann

Ein weiteres Highlight war die jährliche SWR1 BW Hitparade im Herbst. Die Moderatoren-Teams sind wieder durch ganz Baden-Württemberg getourt, um die Menschen auf der Suche nach ihrer Nummer 1 mitzunehmen. Das Finale in der Stuttgarter Schleyer-Halle war wie immer restlos ausverkauft. Der Livestream auf SWR1.de hat während der Hitparaden-Woche über eine Million Aufrufe gezählt und damit so viele wie noch nie.

 

Erstmals publiziert am
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Autor/in
SWR