Matinee

Singen im Akkord: der Chor

Sonntagsfeuilleton mit Georg Brandl

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Stand

Wer singt, ist glücklich, tut was für sein Immunsystem. Wer im Chor singt, fühlt sich einer Gruppe zugehörig, lebt sein Hobby in einer Gemeinschaft aus. Singen ist ein beliebter Volkssport: Nach Schätzungen sind rund 3,3 Millionen Menschen in 61.000 Chören aktiv. D.h. etwa 2-3 % der deutschen Gesamtbevölkerung singen in einem Chor.

Um in einem Chor singen zu dürfen, muss man nicht zwingend Noten lesen können. Die Schwelle, sich einem Chor anzuschließen, ist also eher niedrig. Und noch dazu ist die Stimme das Instrument des Jahres 2025.

Es gibt also viele Gründe für die Matinee in SWR Kultur, sich mit dem Thema "Chor" auseinanderzusetzen.

Wir besuchen eine Probe des Karlsruher Kneipenchors. Wir erzählen von der "Singenden Revolution" in den baltischen Staaten am Beispiel Estlands. Wir ergründen die Macht und Wirkung der Sprechchöre bei Demonstrationen und Kundgebungen. Wir blicken auf die beliebtesten Chor-Filme und ihre unvergleichlichen Lieblingssongs daraus. Und wir machen natürlich Lust darauf, im Chor zu singen. Auch wenn es Menschen gibt, die von sich behaupten, sie können nicht singen. Solche bemitleidenswerten Kreaturen nennt man "Brummer".

Gesprächspartner der Sendung sind:

Stefan Moster, Autor des Buches "Vom Glück, im Chor zu singen". Er wuchs in einer Familie auf, in der man, so sagt er, "dem Chorgesang gar nicht entkommen konnte". 
Anna-Katharina Hahn, Schriftstellerin, Autorin von "Der Chor". Das Buch zeigt den Chor als Kosmos unterschiedlicher Persönlichkeiten, die einender sonst vermutlich nie begegnet wären.
Alexander Weise, Schauspieler, Regisseur und Kirchenmusiker. Weise hat an zahlreichen großen Bühnen in Berlin, Hamburg, München und Wien Sprechchöre für Produktionen einstudiert.

Redaktion: Nicole Dantrimont
Musikredaktion: Leonie Klein

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Moderator/in
Georg Brandl
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