Glauben | ARD-Reihe „Heilige Orte“ (4/6)

Bad Wilsnack – Wunder und Wellness

Einst kamen die Menschen nach Bad Wilsnack wegen der Wunderblutkirche, heute suchen sie Heilung in warmen Wassern.

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Von Autor/in Kirsten Dietrich

Tiefer Glaube und Tourismus gehen in dem kleinen Kurort Hand in Hand. Schon als Bad Wilsnack zum ersten Mal in mittelalterlichen Urkunden auftaucht, geht es um ein Wunder. 1383 war das brandenburgische Städtchen in der Nähe der Elbe niedergebrannt worden. In den Trümmern der Kirche fanden sich drei Hostien. Darauf: rote Tropfen - Blut, davon war man im Mittelalter fest überzeugt.

Als Ort, an dem Leib und Blut Jesu Christi greifbar sind, wurde Bad Wilsnack mit seiner neu aufgebauten Wunderblutkirche zum Wallfahrtszentrum. Inbrünstiger Glaube verband sich mit handfestem Tourismus. Das ist bis heute geblieben, beim Kirchenrave genauso wie bei der Suche nach Heilung im Kurbad.

Teil 5: Lebendige Urzeit - Der Nationalpark Kellerwald, Sonntag, 23. August 2026, 12.04 Uhr

Erstmals publiziert am
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Autor/in
Kirsten Dietrich
Redakteur/in
Liane Gruß (rbb)