ars acustica

rocococorecore

Dieses Hörspiel steht vom 6.11.2025 für 12 Monate zum Download bereit.

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Stand

Von Autor/in Antonia Alessia Virginia Beeskow

You still in bed?
Wake up, sleepy head

„rocococorecore“ erzählt von der Montage als Akt der Beschwörung.

Das Hörstück ist ein Konvolut von Textfragmenten, Samples und Medienversatzstücken, die im Social Media Account der Autorin Antonia Beeskow gespeichert wurden. Der Stücktitel verweist auf zwei Phänomene. Mit corecore werden Elemente bezeichnet, die Inhalte aus Film, Fernsehen, Podcasts, Nachrichten und Social Media mit einem Gefühl von Schwermut und Bedeutungslosigkeit vermischen.

Rokoko leitet sich ab von Rocaille, das Muschelwerk als Motiv, und beschreibt und verstärkt das Ornamentale, eine Hommage an die Asymmetrie, Übertreibung und Unschärfe im Zeitalter der kurzen Aufmerksamkeitsspanne. „rocococorecore“ erforscht die Lücken zwischen medialer Erzählung und waberndem Zuhören und deren Wirkung als Wiederverzauberung des Profanen. Halten Sie den Atem an, wünschen Sie sich etwas, zählen Sie bis drei.

Das Hörstück „rocococorecore“ ist durch das Produktionsstipendium des Südwestrundfunks zum Karl-Sczuka-Förderpreis 2024 entstanden.

Podiumsgespräch

Frank Halbig beim Podiumsgespräch mit Antonia Alessia Virginia Beeskow
SWR Hörspieldramaturg Frank Halbig beim Podiumsgespräch mit Antonia Alessia Virginia Beeskow bei den ARD Hörspieltagen 2025 im ZKM Kubus in Karlsruhe (von links nach rechts) Uwe Riehm

Antonia Alessia Virginia Beeskow

Antonia Alessia Virginia Beeskow arbeitet als Künstlerin, Sound Designerin und Performerin in den Bereichen Klangkunst, Performance sowie am Theater im deutschsprachigen und internationalen Raum. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit Archivkulturen, field recordings und Sampling, der hauntologischen Qualität von Artefakten zwischen Klang und Noise als erzählerischer Moment und Endlosschleife. Beeskow wurde ausgezeichnet mit dem Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen in der Sparte Musik (2023). Ihr Hörstück „Ecce Sigh! Siren calls, still I feel the same“ erhielt den international bekannten Karl-Sczuka-Förderpreis (2024). Ihre Arbeiten wurden zuletzt in der Kunsthalle Düsseldorf und im Kunstverein Nürnberg präsentiert.

Mit: Marie Popall, Frithjof Gawenda und der Autorin
Regie und Komposition: die Autorin
Ton und Technik: Daniel Senger und Sonja Röder
Produktion: SWR/ORF 2025 – Premiere

Erstmals publiziert am
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Autor/in
Antonia Alessia Virginia Beeskow