Karl-Sczuka-Preis 2021 Hanna Hartman: Fog Factory
In Fog Factory erzählt Hanna Hartman keine Geschichte. Sie fordert uns nicht auf, nach einer Bedeutung zu suchen. Sie möchte einfach, dass wir genau hinhören.
In Fog Factory erzählt Hanna Hartman keine Geschichte. Sie fordert uns nicht auf, nach einer Bedeutung zu suchen. Sie möchte einfach, dass wir genau hinhören.
Musikmaschinen haben lange das Versprechen mit sich getragen, dass sie allen ermöglichen, Musik zu machen. Aber die Faszination am echten Virtuosentum ist nicht verschwunden. Im Gegenteil.
Doppelpreisverleihung an Hanna Hartman und Frédéric Acquaviva für deren Preiswerke "Fog Factory" und "Antipodes for voices and dead electronics". Das erste "Karl-Sczuka-Recherchestipendium in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut" wird dem Komponisten Hannes Seidl zugesprochen.
Die unabhängige Jury des Karl-Sczuka-Preises 2020-2021 unter dem Vorsitz von Olaf Nicolai.
Seit 1972 wird er bei den Donaueschinger Musiktagen verliehen und ist seitdem zur international wichtigsten Auszeichnung für avancierte Werke der Radiokunst geworden: der 1955 vom ehemaligen Südwestfunk gestiftete und zunächst zweijährig für Hörspielmusik vergebene Karl-Sczuka-Preis.
Jurymitglied Michael Grote begibt sich auf Spurensuche und stellt seine Wegmarken des Preises vor. Zitate zu den Preiswerken verschränken sich mit diesen zu einer kurzweiligen Tour durch die Geschichte der Radiokunst.
Der Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst 2025 wurde am 19. Oktober 2025 bei den Donaueschinger Musiktagen verliehen.
Archiv-Übersicht der Preisträger*innen und Preiswerke seit 1955