Ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt hat jedes Kind in Deutschland einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz. Und trotzdem haben bundesweit rund 400.000 Kinder keinen Betreuungsplatz. Es fehlt an Einrichtungen, an Personal und letztlich am Geld. Wie lässt sich das ändern? Im Landtags-Wahlkampf präsentieren die Parteien in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ihre Ideen dazu. Wir schauen auf Parallelen und Unterschiede in den beiden Bundesländern. Und wir haben nachgefragt, weshalb Eltern für einen Kita-Platz teils mehrere hundert Euro im Monat zahlen, während an anderen Wohnorten die Betreuung gratis ist.
Zukunftsforscher zu Kinderbetreuung: "Wir brauchen neue Organisationsformen"
Die Alltagsbewältigung ist für Familien oft eine Mammutaufgabe. Da muss neu gedacht werden, sagt Zukunftsforscher Horx im Gespräch mit SWR Aktuell.
Ludwigsburg: 6 Prozent mehr für jeden Kita-Platz jährlich - wie lässt sich das stoppen?
Kommunale Kita-Betreuung für ein Kind unter 3 Jahren kostet in Ludwigsburg 546 Euro im Monat. Hinzu kommen 80 Euro Essensgeld. Wo soll das Geld herkommen?
Nachmittags bei Mutti – sind alte Rollenmuster schuld an der Kita-Krise?
Seit über zehn Jahren gilt in Deutschland ein Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz, auch für ein- und zweijährige Kinder. Warum läuft die frühkindliche Bildung trotzdem nicht rund?