Allein in den extrem heißen Juni-Wochen habe es demnach 9.600 hitzebedingte Sterbefälle gegeben, heißt es im aktuellen Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts hat noch keine endgültigen Zahlen der statistischen Bundesämter. Doch die bisherigen Zahlen wurden deutlich nach oben korrigiert. In jedem Fall sind in diesem Jahr bereits deutlich mehr Menschen wegen der Hitze gestorben als in jedem einzelnen Gesamtjahr seit 2016. Die meisten Hitzetoten gab es zuvor demnach 2018 mit rund 9.000 im gesamten Jahr.
Klamme Kliniken
Die wirtschaftliche Lage der Kliniken in Baden-Württemberg hat sich deutlich verschlechtert. Laut einer aktuellen Verbandsumfrage erwarten 75 Prozent der Krankenhäusern im Land für dieses Jahr rote Zahlen. Im vergangenen Jahr waren es 64 Prozent. Der Vorsitzende der Krankenhausgesellschaft, Heiner Scheffold, fordert von der baden-württembergischen Landesregierung ein Nothilfeprogramm.