Elektroautos sind im Schnitt in Deutschland immer noch teurer als Verbrenner. Aber der Abstand bei den Preisen für Neuwagen schrumpft. Das hat gerade eine Analyse des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer gezeigt, der sich dafür die 20 beliebtesten Automodelle in Deutschland angeschaut hatte. Wer sich ein E-Auto anschafft, sollte sich schon im Vorfeld Gedanken machen, wie und wo man das Auto laden will. Am günstigsten geht das zu Hause. Doch was lohnt sich mehr: Das Auto an die normale Steckdose hängen oder eine sogenannte Wallbox kaufen, die schneller lädt?
Sparen beim Laden des E-Autos: Steckdose oder Wallbox?
Emil Nefzger vom Geldratgeber "Finanztip" sagt, dass dies nicht ausschlaggebend für die Kosten ist: "Beim Strompreis macht das erst mal keinen Unterschied." Entscheidend hierfür sei nämlich der Stromtarif, den man hat. Es gebe zwar eigene Tarife, die man für die Wallbox abschließen könne. Das mache aber meist nur einen geringen Unterschied.
Elektroauto laden: Wann lohnt sich eine Wallbox?
Die Wallbox hat laut Experten allerdings einen anderen Vorteil: die deutlich kürzer Ladedauer. An einer normalen Steckdose hängt ein E-Auto deutlich länger. "Wie lange genau, hängt von der Größe des Akkus ab, aber das können leicht 24 Stunden oder mehr sein". Außerdem käme noch das Risiko eines Brandes hinzu. Denn normale Steckdosen seien nicht dafür ausgelegt, dass man sie längere Zeit mit der maximalen Stromstärke belaste. Wer sich aber nun für eine Wallbox entscheidet, steht vor der Frage: Welche Größe nehme ich hier? Auch das ist eine Kostenfrage. Was hier der Experte empfiehlt und welche Optionen Mieter haben, die über den Kauf eines E-Autos nachdenken - darum geht es im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Sebastian Felser.
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