Start der Ariane 64 geglückt: Für was braucht die Rakete Extra-Booster?

Zum ersten Mal ist die Schwerlastrakete Ariane 64 ins All gestartet. Sie hat zusätzliche Booster-Raketen - aber welche Nutzlast haben sie getragen?

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Stand

Vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ist die größere Variante der sich bereits im Einsatz befindlichen Ariane 62 mit einigen Dutzend Satelliten gestartet. Die 4 im Namen der Ariane 64 bezieht sich auf die vier Feststoffbooster, die den Start der etwa 860 Tonnen schweren Rakete unterstützen. Die kleinere Ariane 62 - also mit zwei solcher Booster-Raketen - ist bereits fünf Mal weitgehend erfolgreich gestartet. Uwe Gradwohl aus der SWR-Wissenschaftsredaktion erklärt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich, wozu diese Schubkraft dient.

Amazon macht "Starlink" Konkurrenz im All

Ein Teil der Satelliten an Bord sollen ein Konkurrenz-System für satellitengestützte Internetversorgung zu Elon Musks "Starlink" mit aufbauen, das der Konzern Amazon betreibt. Sie sind Teil einer Konstellation, mit der der Amazon-Konzern an jedem Punkt auf der Erde einen Satelliten-Internetzugang ermöglichen will. So ähnlich hat das Konkurrenzunternehmen SpaceX das mit seinem "Starlink"-Programm schon gemacht.

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Immer mehr Raketen, immer abgefahrenere Missionen! In der Raumfahrt geht's gerade richtig ab. Das Wettrennen zum Mond und Mars hat längst begonnen. Bereit für den Start? 
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Ariane 64 macht ESA flexibler bei Nutzlasten

Mit dem erfolgreichen Start der Ariane 64 können europäische Trägerraketen nun unterschiedlichste Nutzlasten ins All bringen. Von leichten Satelliten, etwa für die Erdbeobachtung, bis hin zu großen interplanetaren Sonden für wissenschaftliche Missionen. Die Ariane 64 soll außerdem eine zukünftige Mondbasis mit Vorräten und Material versorgen können.

Erstmals publiziert am
Stand
Das Interview führte
Stefan Eich
Stefan Eich steht im Gang eines SWR-Gebäudes.
Interview mit
Uwe Gradwohl
Uwe Gradwohl, Leiter der Redaktion SWR Wissen Aktuell.
Onlinefassung
Sebastian Felser
Sebastian Felser steht im Gang eines SWR-Gebäudes.