Vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ist die größere Variante der sich bereits im Einsatz befindlichen Ariane 62 mit einigen Dutzend Satelliten gestartet. Die 4 im Namen der Ariane 64 bezieht sich auf die vier Feststoffbooster, die den Start der etwa 860 Tonnen schweren Rakete unterstützen. Die kleinere Ariane 62 - also mit zwei solcher Booster-Raketen - ist bereits fünf Mal weitgehend erfolgreich gestartet. Uwe Gradwohl aus der SWR-Wissenschaftsredaktion erklärt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich, wozu diese Schubkraft dient.
Amazon macht "Starlink" Konkurrenz im All
Ein Teil der Satelliten an Bord sollen ein Konkurrenz-System für satellitengestützte Internetversorgung zu Elon Musks "Starlink" mit aufbauen, das der Konzern Amazon betreibt. Sie sind Teil einer Konstellation, mit der der Amazon-Konzern an jedem Punkt auf der Erde einen Satelliten-Internetzugang ermöglichen will. So ähnlich hat das Konkurrenzunternehmen SpaceX das mit seinem "Starlink"-Programm schon gemacht.
Podcast Ready for Liftoff! Der Raumfahrt-Podcast
Immer mehr Raketen, immer abgefahrenere Missionen! In der Raumfahrt geht's gerade richtig ab. Das Wettrennen zum Mond und Mars hat längst begonnen. Bereit für den Start?
Anne-Dorette Ziems, Fritz Espenlaub und David Beck nehmen euch alle zwei Wochen mit auf diese Reise. Wir sprechen über die neuesten Missionen, spannende Zukunftsvisionen und geben überraschende Einblicke in die Welt der Raumfahrt – ohne zu viel komplizierte Physik!
Ariane 64 macht ESA flexibler bei Nutzlasten
Mit dem erfolgreichen Start der Ariane 64 können europäische Trägerraketen nun unterschiedlichste Nutzlasten ins All bringen. Von leichten Satelliten, etwa für die Erdbeobachtung, bis hin zu großen interplanetaren Sonden für wissenschaftliche Missionen. Die Ariane 64 soll außerdem eine zukünftige Mondbasis mit Vorräten und Material versorgen können.