Schauspieler Wolfram Koch ist in vielen Rollen zuhause
Das Theater ist meine große Liebe.
Früh übt sich
Schon früh stand für Wolfram Koch fest, dass er Schauspieler werden möchte. Der Sohn eines NATO-Offiziers stand schon als Kind in Bonn und Köln im Jugendtheater auf der Bühne, erste Filmerfahrungen sammelte er mit 13 in der Böll-Verfilmung "Ansichten eines Clowns." Nach dem Schauspielstudium in Frankfurt führte ihn sein Weg über die Berliner Volksbühne und das Schillertheater an alle großen deutschen Bühnen.
"Tatort-Kommissar Brix war alles andere als glatt."
2015 wurde Wolfram Koch dann deutschlandweit als cooler, eigenwilliger Tatort-Kommissar Paul Brix bekannt: ein Mann mit geheimnisvoller Vergangenheit aus seiner Zeit bei der Sittenpolizei. Obwohl Wolfram Koch erst die Rolle ablehnen wollte, ist sie ihm dann im Laufe der Jahre doch ans Herz gewachsen. Wie Brix lässt er sich ungern einengen und macht gerne "sein eigenes Ding."
Wolfram Koch als Hagen bei den Nibelungenfestspielen in Worms
Politischer Stratege oder – "Drecksau"? Wolfram Koch sieht in Hagen beides. Er liebt Figuren mit Ecken und Kanten, die nicht einfach schwarz oder weiß sind. Neben der Figur selbst hat ihn auch die Zusammenarbeit mit Jasmin Tabatabei gereizt, die die Brunhild spielt – genauso wie die Bühne vor dem Dom in Worms.
Das hat vielleicht auch was von einem großen Rockkonzert.