Gegen den Verfall des Miteinanders: Wir brauchen mehr Liebe!

"Liebe! Ein Aufruf" nennt Bestseller-Autor Daniel Schreiber sein Plädoyer, dass wir uns wieder auf die Tugend der Liebe besinnen sollten.

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Daniel Schreiber hat genug. Genug vom Verfall unseres Miteinanders. Genug von einer Kultur der Erniedrigung. Genug von einer omnipräsenten Entmenschlichung. Trotz alledem bleibt Daniel Schreiber hoffnungsvoll.

Die Liebe als Kraft gegen Hass und Radikalität

Der Bestseller-Autor hat den Essay "Liebe! Ein Aufruf" geschrieben. Es soll die Rückbesinnung auf eine Idee der Liebe als politische Kraft sein, um zurück zur Zuversicht zu gelangen. Schreiber zeigt einerseits die Wunden unserer aktuellen Weltlage auf, macht andererseits aber Mut, aktiver zu werden gegen eine Kultur des Hasses.

Daniel Schreiber ruft zu radikaler Freundlichkeit auf. Denn nicht nur Hass ist ansteckend, sondern auch Nächstenliebe, Anstand und Empathie. Für ihn ist es mit Abstand das wichtigste Buch, das er bislang geschrieben hat. Nur die Liebe kann uns noch retten, ist sich Schreiber sicher. Und die Lösung dazu fängt im Kleinen an. Bei uns.

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Moderator/in
Jens Wolters
Moderator Jens Wolters aus dem SWR1 Team moderiert regelmäßig die Sendung SWR1 Leute mit spannenden und interessanten Gästen