Sie sind weit verbreitet, praktisch für Beschäftigte und Arbeitgeber - und gelten vielen als Garantie für Altersarmut: Zwischen sechs und acht Millionen Menschen in Deutschland haben einen Minijob, viele davon in der Gastronomie und im Handel. Gewerkschaften und Politiker linker Parteien kritisieren das Konzept schon lange, besonders, dass Minijobber nicht in die Rentenkasse einzahlen. Nun aber scheint bei dem Thema etwas ins Rutschen zu kommen: Mit Stefan Nacke, dem Chef der Arbeitnehmergruppe der Unionsfraktion im Bundestag, fordert zum ersten Mal ein einflussreicher CDU-Abgeordneter grundlegende Reformen am Arbeitsmodell. Stehen Minijobs tatsächlich auf der Kippe? Wie blicken Minijobber und ihre Chefs auf die laufende Debatte? Und wie könnte eine Reform aussehen, die die Vorteile des Konzepts nicht gefährdet?O-Ton-Collage von SWR1 Reporter Wolfgang Brauer und Gespräch mit Holger Schäfer, Arbeitsmarktexperte beim Institut für Wirtschaftsforschung Köln.
Weitere Themen der Sendung:
- Marktplatz der Jobmöglichkeiten: Die inklusive Berufsmesse in Freiburg.Wie Besucher und Aussteller die Veranstaltung erlebt haben,berichtet SWR1-Reporterin Sandra Helmeke.
- Ist es erlaubt, Überstunden nicht zu bezahlen? Antwort von Arbeitsrechtler Michael Felser.